Abschluss in Popmusik oder Raumfahrt? Das sind die neuen kuriosen Studiengänge

Wer sich jetzt noch nicht für das Studium im kommenden Wintersemester beworben hat, sollte schnell sein: Die Bewerbungsfristen sind bald zu Ende. Doch die Wahl für den passenden Studiengang ist nicht leicht. Zahlreiche neue Fächer stehen Studienanwärtern zur Auswahl. Wir haben die kuriosesten Studiengänge, die es erst seit Kurzem gibt, zusammengetragen.

Sportrecht

Jura für Sportliche? Nicht unbedingt! Der Studiengang Sportrecht wird von der Deutschen Sporthochschule Köln in Kooperation mit der Justus-Liebig-Universität Gießen angeboten und richtet sich ausschließlich an Berufstätige, die sich weiterbilden möchten. Voraussetzungen für die Aufnahme sind der Abschluss der Ersten Juristischen Staatsprüfung sowie ein Jahr Berufserfahrung. Das Studium dauert vier Semester und startet erstmals zum Wintersemester 2015/2016. Ziel des Studiums ist es, leitende Rechtsfunktionen in Sportorganisationen zu übernehmen sowie Anwaltstätigkeiten im Bereich Sportrecht ausführen zu können. Absolventen des Studiengangs Sportrecht erhalten den Titel LL.M., was so viel bedeutet wie Magister Legum oder Master of Laws.

Patentingenieurwesen

Nur was für kleine Erfinder? Eher für Vermittler zwischen den Parteien! Wer bereits ein abgeschlossenes Studium im Bereich Ingenieurwesen oder Naturwissenschaft vorweisen kann und ein Jahr lang Berufserfahrung hat, darf sich seit diesem Sommersemester in Jena an der Ernst-Abbe-Hochschule auf den Masterstudiengang Patentingenieurwesen bewerben. Das Studium dauert fünf Semester und beinhaltet Fächer wie Management, Jura und Patentrecht. Absolventen sollen dann als Schnittstelle in Firmen zwischen Erfindern und Patentanwälten vermitteln. An der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden gibt es das Studienfach schon seit Längerem als Bachelor-Studiengang.

Space Systems and Business Engineering

Für all diejenigen, die schon immer einmal Astronaut werden wollten, denen in der Zentrifuge aber immer schlecht wird? Besonders schwerelos ist der kostenpflichtige Masterstudiengang an der TU Graz im Bereich Raumfahrt jedenfalls nicht. Drei Semester lang wird komplett auf Englisch in Fächern wie bemannte Raumfahrt, Erdbeobachtung sowie Analyse und Entwicklung von Weltraummissionen studiert. Voraussetzung für Studienbewerber sind ein abgeschlossenes Studium und erste Berufserfahrungen in der Raumfahrtbranche. Seit dem Wintersemester 2014 ist dieses Studium in Österreich möglich.

Popmusik

Bin ich jetzt Britney Spears oder Justin Timberlake? Zumindest ist der Abschluss im Masterstudiengang Populäre Musik genauso einzigartig. Das Studium an der Folkwang Universität der Künste in Bochum ist interdisziplinär und richtet sich an Musiktalente und Künstler. Projektübergreifend wird auch an den anderen Folkwang-Standorten in Essen, Duisburg und Dortmund studiert, um organisatorische, technische und ökonomische Aspekte der Popmusikindustrie kennenzulernen. Verantwortlich für den kreativen Studiengang ist der DJ und Musikproduzent Hans Nieswandt.

Fotonachweis: Thinkstock, 185841059, iStock, dolgachov

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