Gerade letzte Nacht quälte mich ein fieses und besonders hartnäckiges Exemplar, das mich nicht einschlafen ließ. Doch bei meinem morgendlichen Ausflug ins Netz fand ich die Lösung. Spiegel und Netzwelt berichteten davon: Die neue Suchmaschine für Musik „Midomi". Anstatt einem Musik vorzuspielen, soll man dem Computer jetzt was vorsingen. Das Programm soll dann das gesuchte Stück erkennen und einen von der quälenden Unwissenheit befreien. Alles was man braucht ist ein Headset oder Mikro. Zusätzlich kann man Textstücke per Tastatur eingeben. Hat man oder besser Midomi das richtige Stück gefunden, kann man es sich gleich anhören. Die Frage ist, ob man das eigentlich will. Schließlich will ich den Song aus meinem Kopf herausbekommen und nicht einbrennen.
Ein Spiegelredakteur hat Midomi auf Tauglichkeit getestet. Ich werde damit wohl bis Feierabend warten, denn im Büro will ich lieber nicht meinen Ohrwurm laut dem Computer vorträllern. Hoffentlich ist mein Orhwurm überhaupt dabei, denn die Musikdatenbank muss erst gefüllt werden. Und wie soll das gehen? Natürlich durch die User. Diese sollen nämlich eigene Acapella-Versionen von Songs aufnehmen und ins Netz stellen. Na, da bin ich aber mal gespannt. Wenn das Programm dann die Stücke nicht erkennt, wundert mich das nicht. Man weiß ja wie das klingt, wenn Leute im Radio Songs vorsingen sollen …