1+3+1+2+6=13!

Am Freitag dem dreizehnten fährt man mindestens eine Delle in sein Auto – und aufgrund der ungünstigen Konstellation kann man gar nichts dafür. Steht man dann auch noch mit dem linken Bei auf – die linke Seite ist die schlechte! – und kommt die schwarze Katze von links (oder war es rechts?), dann ist alles zu spät. Bleiben Sie dann bloß zu Hause! Aber auch dort wird das Unheil sie finden – wie einst Freddy Krüger am Freitag dem dreizehnten.

Aber heute ist alles noch viel schlimmer! Die Quersumme des heutigen Datums ergibt 13 (1+3+1+0+2+0+0+6=13). Unheil addiert sich nicht, nein, es potenziert sich. Al Qaida wird (aus Versehen) mit einem (halbfertigen) Airbus A380 dort ein Bruchlandung machen, wo Sie es am wenigsten wollen oder vermuten. Heute kann einen der Blitz treffen – beim Sch…!

Der Weihnachtsmann zieht heute wieder bei Aldi ein. Wie alles Gute kommt der alte Mann in den rot-weißen Winterklamotten aus Amerika und steht auf der Gehaltsliste von Coca Cola. Der Muttertag kommt auch aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten – Uncle Sam braucht Soldaten – wie einst Adolf Hitler, der den Muttertag in einer strukturanalogen Weise instrumentalisierte. Halloween ist eine amerikanische Pest, die über die Medien nach Europa eingeschleppt wurde – wir feiern Reformationstag!

Sie ahnen, worauf ich hinaus will! Auch Freitag der dreizehnte gehört zu den Segnungen der amerikanischen Kultur, derer wir uns hier erfreuen. Ein findiger Journalist hatte im September 1869 die Idee, Kursschwankungen des amerikanischen Goldmarktes mit diesem besonderen Datum in Verbindung zu bringen. Bei uns wird Freitag der dreizehnte erst seit den 50er Jahren als besonderer Unglückstag begangen. Das sagen Volkskundler gestützt auf Zeitungsberichte aus den 50er Jahren, die stets Beispiele aus den USA für besonderes Unheil anführen. Die Frage ist natürlich, ob auch das Unheil selbst auch aus dem Bush-Land kommt: unde malum (woher das Böse?).

Eine Verbindung der "Unglückszahl" 13 mit dem "Unglückstag" Freitag gibt es vor dieser Zeit nicht. In der Antike war 13 eine Art Chaoszahl. 12 symbolisierte die Ordnung, im täglichen Leben im damals gängigen 12er-System allgegenwärtig. 13 war einer zuviel, und der war nur schwer handhabbar. 13 ist draußen. Heute müsste eigentlich 11 die Unglückszahl sein. Und an einem Freitag ist Jesus gekreuzigt worden. Freitag war daher schon sehr früh ein Tag der Buße und des Fastens.

Statistisch gesehen ist Freitag der dreizehnte übrigens nicht signifikant, zumindest im Hinblick auf besondere Unglücksfälle und erhöhte Unfallzahlen im Straßenverkehr. Woher kommt den aber nun die Macht des Bösen, die von diesem Tag ausgeht und sich schon früh morgens in unserem Leben ausbreitet? Antwort: Das persönliche Unglück, besser gesagt, das persönliche Pech in Form von Beulen im Auto und umgekippten Kaffeetassen und von Börsencrashs ist von Menschen gemacht. Es entsteht in den Köpfen derjenigen, die daran glauben wollen.

5 Meinungen

  1. An den Herrn Liebesboten, Bitte um mehr Respect for Berufsgruppen Namen !!!!!Sie wissen schon was ich meine!!!es hätte nicht sein müssen.schnell Essen ist fertigmfg.ihr Blogkiller

  2. deine kommentare werden auch immer dümmer… du langweilst langsam mit deinem blogkiller-gelump!

  3. die frage ist verkehrt formuliert – es muss heissen `wo kaufen sich frauen sex` – das gilt für das gesamte prostitutionsgewerbe – dort, wo männer sich keine liebe sondern sex kaufen. es geht nicht um liebe sondern um ausschließlich um sexuelle handlungen. das ist ein grosser unterschied. prostitutionstourismus wird überwiegend von männern genutzt – rund um den gesamten globus – dafür floriert der frauen-mädchenhandel bestens . mit enormer krimineller energie seitens der hintermänner müssen sich frauen unter den übelsten voraussetzungen zwangs/prostituieren. zumeist wird auch noch die schlechte lebenssituation dieser menschen ausgenutzt. kinder werden auf den strich geschickt, an menschenhändler verkauft – weil der bedarf und die nachfrage so enorm ist.

    ohne nachfrage gäbe es keinen sextourismus , keine zwangs-/prostitution – die zuhälter und freier bestimmen somit den markt und machen sich an der aufrechterhaltung eines menschenverachenden systems mit/schuldig.

  4. Christian Alexander Tietgen

    Das finde ich dann doch langsam eklig. Eigentlich sollte es doch nur darum gehen, irgendwie seine sexuelle Befriedigung zu bekommen. Wenn ich eine Frau wäre und so einen Typen dann eine Woche ertragen müsste, würde mir ganz schlecht werden.

  5. Einen schönen guten Tag, ich finde nix schlimmes daran wenn auch MÄnner sich für sex verkaufen und allgemein habe ich nix da gegen, weill es ein Normaler Beruf ist wie jeder andere. Aber ich bin gegen zwangsprostition denn nur wenn es auf freiwilliger Bases ist, dann macht es auch Spaß. Ich zum beispiel suche zur Zeit in diesem Berufszweig eine möklichkeit so Geld zu verdienen weill es heute nun mal so ist, dass man mit hars4 oder anderen Berufen nicht mehr so viel verdient und man gerade so über die Runden kommt. Ich bin 31 Jahr, da zu blind und es ist nun mal schwer allgemein als behinderter einen Beruf zu finden. Ich war auch mal selbstständig und stehe mit beiden Beinem im leben und ich muß sagen, dass ein auch nix anderes mehr übrig bleibt als öfters diesen Weeg zu gehen um über die Runden zu kommen. Wie schon gesagt, ich suche zur Zeit diese möklichkeit aber man findet nicht wirklich was für Männer er für Fraun. aber gut jetze, ich habe da zu einiges gesagt und das denke ich mal sollte auch reichen. Gruß DjHayf

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