US Open: Geschichte und Voraussetzungen für das Golfturnier

Die US Open wechseln jedes Jahr aufs neue ihren Standort. So rotiert das Turnier innerhalb der USA.

Es ist das zweitälteste der vier Majors, das zweite im Jahr. Nachdem sich die Golfelite bereits im Frühjahr in Augusta traf, stoßen alle großen Spieler spätestens hier wieder aufeinander.

Entgehen lassen, das will sich dieses Top-Event keiner.

Die Geschichte der US Open: vier Spieler gleichauf

Erstmals ausgetragen wurden die Open 1985. Damals gewann der Brite Horace Rawlins. Gespielt wurde in Newport, Rhode Island. Seither haben die Plätze fast so oft gewechselt, wie die Sieger. Die ewige Bestenliste führen vier Mann mit je vier Siegen an: Willie Anderson, Robert Tyre Jones Jr., Ben Hogan und Jack Nicklaus. Tiger Woods – der wahrscheinlich beste Spieler der vergangenen 15 Jahre – gewann das Major dreimal, zuletzt 2008.

Doch führt Woods in einer anderen Statistik. Bei seinem ersten Sieg im Jahr 2000 gewann er mit 15 Schlägen Vorsprung – ein zuvor und anschließend bis dato nie mehr erreichter Bestwert. Und noch eine Statistik, die womöglich Martin Kaymer interessieren dürfte: Die Europäer sind wieder auf dem Vormarsch. 2010 gewann der Nordire Graeme McDowell – indes mussten Briten, Deutsche und Co. auch 40 Jahre auf einen Triumph der Ihren warten, der Brite Tony Jacklin siegte 1970. Und um Kaymer noch ein wenig mehr Ansporn zu geben, ein Deutscher siegte hier noch nie.

Der Modus und die Voraussetzungen zur Teilnahme an den US Open

Wie auch bei den anderen Majors können sich Profigolfer, wie auch Amateure, durch verschiedene Qualifikationsturniere einen Platz im Starterfeld sichern. Dabei stehen eine Reihe von Teilnehmern bereits im Vorfeld fest: Alle Sieger der vergangenen zehn Jahre, der US-Amateur-Meister, sowie die Top 30 der USPGA Money List.

Auch bei den US Open wird über vier Runden gespielt. Gibt es am finalen Sonntag einen Gleichstand, so haben sich die Veranstalter der US Open etwas besonderes einfallen lassen: Es gibt ein Stecken am folgenden Montag – eine gesamte Runde mit 18 Loch muss zwischen den Führenden nochmals ausgetragen werden.

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