Es waren drei Königskinder,

Daniel Bahr (FDP), Matthias Berninger (Die Grünen) und Philipp Mißfelder (CDU) stehen in dem Ruf, ein kleines Jamaika-Netzwerk begründet zu haben. Erstaunlich, oder nicht?

Eher nicht! Die Geschichte ist angefüllt mit Kindern, die nicht mehr den althergebrachten Stammesfehden der Väter folgen wollten. In der Regel sind das Heldengeschichten. Ronja Räuberstochter von Astrid LIndgren fällt mir spontan ein, aber natürlich auch Romeo und Julia vom alten Willi Shakespeare. Was eine Ausnahme von der Regel insofern darstellt, als es dort keine Überlebenden gab. Helden hingegen überleben immer. In der Literatur.

Hoffentlich überleben die Future-Koalitionäre die potentiellen innerparteilichen Turbulenzen und behalten ihre anscheinend stabile, unideologische Gesprächsführung und Konsensfähigkeit. Denn was nicht funktioniert haben uns die letzten 30 Jahre gezeigt. Ideologisch betoniertes Gezänk, dass sich insbesondere in einer großen Koalition nur auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner einigermaßen in Grenzen halten lässt. Ergebnis? Im negativen Bereich. Die Hoffnung gehört – wie immer – der jungen Generation!

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