Cheney, Bush, worst-case Szenarien und die Kunst des Krieges

Bei George W. ist eine eindeutige Vorliebe zu Waffen
auszumachen. Zumindest sehen das seine Gäste so, denn es findet sich
neben
Revolvern und Gewehren allerlei Zubehör für Schießeisen auf der Geschenkliste.
 
Auch Bücher stehen, entgegen weit verbreiteten
Vorurteilen,
der Präsident lese nicht, hoch im Kurs. Der Sultan von Brunei schenkte
beispielsweise
ein Buch mit dem Titel „The Worst Case Scenario Survival Handbook“
und auch das Geschenk von Frankreichs Präsidenten, Jaques Chirac, lässt
Sinn
für Ironie bei Staatschefs vermuten: er schenkte Tocquevilles „Über die Demokratie in Amerika“
Ein Schelm, wer böses dabei denkt.
 
Signore Berlusconi hingegen schenkte, ganz italienischer
Gentleman, seinem Kumpel George eine schöne Uhr aus 18 Karat Gold –
damit dieser
immer weiß, was die Stunde geschlagen hat? Nun, die (politischen) Stunden des Herrn B. aus R. sind gezählt – hätte er mal lieber selbst behalten
sollen, die schöne Uhr.
 
Laura Bush, Ehefrau des mächtigsten Mannes der Welt, bekam
auch viele schöne Geschenke. Unter anderem eine CD mit dem Titel
„Frieden und Aussöhnung“
aus Angola und eine vom Autor signierte Erstausgabe des  „Kleinen Prinzen“. Ob sie die CD jemals ihrem Mann ausgeliehen hat, ist nicht überliefert.
 
Dick Cheney bekam vom chinesischen Vizepräsidenten übrigens
eine Sonderausgabe von Sun Tsus „Kunst des Krieges“.
Dies wiederum ist nun an (Real-) Satire nicht mehr zu überbieten.


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