Zicken Krieg, Furien Treff

Eine Frau die aggressive ist, ist unweiblich, furchteinflößend, dominant. Überhaupt negative Emotionen, wie gesunder Ärger und angemessene Wut, direkt und offen zu zeigen. Das geht nicht. Das sollte eine Frau nicht tun. „Furie, Zicke hören sich ja noch harmlos an, aber als Azibratze betitelt zu werden, finden vielleicht wenige gut. Aggressivität motorisch auszuleben, dürfen Frauen nicht. Und wenn, dann ist die Gesellschaft überfordert und reagiert geschockt. Verbale Aggressionen sind auch verpönt. Meine Freundin erzählte mir von der geschockten und fassungslosen Reaktion ihres Freundes. Michael hätte sicherlich das schneller überwunden – wäre ihm das mit einem Mann passiert.

Jungen und Männern hingegen wird das Recht auf Aggressivität eingeräumt. Im Großen und Ganzen wird sie als positiv bewertet, ist er jedoch jemand – der sich lieber aus der Affäre zieht, wird er schnell als „Feigling" betitelt.

Ist jedoch eine Frau aggressive, gilt sie sofort als unfeminin und unattraktiv. Was passiert jedoch mit der Frau, wenn sie nicht akzeptiert wird, ihre Argumente, gleich wie gut sie sein mögen, nicht ernst genommen werden? Das muss auch nicht diskutiert werden. Warum auch? Weil sie von einer stammen, die sich als Frau unmöglich gemacht hat. Die Frau wird als Sprecherin und als Frau diffamiert und als Diskussionspartnerin diskreditiert.

Also sollten die Frauen keine Selbstzweifel hegen und fragen,
wie muß ich mich verändern, dass meine Stellung und
Qualifikation anerkannt wird? Sondern den Weg gehen, die
Gesellschaft zu ändern, um bei gleicher Qualifikation mit den
Männern mithalten zu können. Quelle: wer-weiss-was.de

Ist da was Wahres dran?

Pic: photocase.de 

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