Die Angst vor dem Zahnarzt hindert viele Menschen daran, sich regelmäßig untersuchen zu lassen oder eine notwendige Behandlung anzugehen. Bei einer ausgeprägten Zahnarzt-Phobie treten sogar körperliche Reaktionen auf, die bis hin zum Kreislaufkollaps reichen können. In den meisten Fällen steht die Angst vor dem Schmerz und dem Verlust der Kontrolle dabei im Vordergrund. Oft lösen auch die Geräusche des Bohrers oder die zum Einsatz kommenden Geräte Panik aus. Bei einigen Patienten kann es vorkommen, dass die bei der Lokalanästhesie angewandten Mittel nicht wirken oder nicht vertragen werden.
Wer aus lauter Angst konsequent den Gang zum Zahnarzt vermeidet, riskiert dadurch, dass die durch mangelnde Behandlung entstehenden Schmerzen viel stärker sind als solche, die bei der Behandlung zu befürchten wären. Außerdem kann es durch die fehlende Prophylaxe zu schweren Entzündungen im Mundraum kommen.
Zahnarzt: Vollnarkose Behandlungen
Vielen Patienten hilft es, zunächst einen Beratungstermin ohne Behandlung zu vereinbaren. Hier kann man sich auch über die Möglichkeit einer Vollnarkose informieren. Häufig wird die Narkose bei Kindern oder bei sehr langwierigen Behandlungen angeboten, aber auch immer mehr Erwachsene und Angstpatienten lassen sich unter Vollnarkose zahnärztlich behandeln.
Die Narkose wird fast immer ambulant durchgeführt, ein Klinikaufenthalt ist also nicht notwendig. Die Entwicklung neuerer, verträglicherer Narkosemittel belasten den Körper weniger als früher, werden vom Körper schneller abgebaut und das Risiko von Komplikationen ist deutlich gesunken. Vor der Behandlung unterhält sich ein ausgebildeter Anästhesist ausführlich mit dem Patienten über Vorerkrankungen, weitere Voruntersuchungen sind meist nicht nötig.
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