Womit wir bei der Arbeit unsere Zeit vertrödeln

Arbeitnehmer nutzen ihre Arbeitszeit nicht ausschließlich, um sich auf ihre Aufgaben zu konzentrieren. Stattdessen verwenden sie einen Teil der am Arbeitsplatz zugebrachten Zeit für private Angelegenheiten. Tätigkeiten am PC sind für persönliche Nebenbeschäftigungen besonders anfällig. Einigen Studien nach beläuft sich die Zeit, in der sich Angestellte nicht ihrer eigentlichen Aufgabe widmen auf täglich zwei Stunden. Womit die Zeit verbracht wird, ist sehr unterschiedlich.

Die Ablenkungen am Computer

Der für die Arbeit notwendige Internetzugang lässt sich leicht für private Zwecke nutzen. Arbeitnehmer schauen während der Arbeitszeit bei sozialen Netzwerken wie Facebook vorbei oder schreiben private E-Mails. Auch Pornos werden mitunter angesehen, was nicht nur den Arbeitgeber empören würde, sondern auch mit der zusätzlichen Gefahr einer Schädigung des Computers durch Viren verbunden ist. Da ein Großteil der Online-Bestellungen überwiegend während der klassischen Bürozeiten aufgegeben wird, lässt sich davon ausgehen, dass diese zumindest teilweise von Arbeitnehmern stammen, die ihre Arbeitszeit zum Einkaufen im Netz nutzen. Beliebt ist auch der Besuch von Nachrichtenseiten, um sich über das aktuelle Geschehen zu informieren.

Ablenkungen jenseits des Bildschirms

Die klassische Ablenkung im Büro stellt der Plausch mit Kollegen dar. Dass mehrere Mitarbeiter zusammenstehen, fällt zwar auf, wird aber von den meisten Chefs in einem vertretbaren Rahmen geduldet. Schließlich drehen sich die Bürogespräche zu einem Teil tatsächlich um die Arbeit und führen manchmal sogar zur Lösung komplizierter Herausforderungen. Einige Mitarbeiter schlafen am Arbeitsplatz, was im Rahmen eines Powernappings, also Nickerchens, für die Wiedergewinnung der Arbeitskraft sinnvoll sein kann. Andere Kollegen sind hingegen hellwach und so kreativ, dass sie ihre Arbeitszeit zur Beschäftigung mit ihren Hobbys nutzen. Sie schreiben Gedichte und Kurzgeschichten oder zeichnen. Studierende befassen sich bei ihrem Nebenjob mit Studieninhalten und lesen Fachliteratur. Dass Arbeitnehmer vom Büroapparat aus privat telefonieren, kommt aktuellen Studien zufolge heute seltener als früher vor.

Ein bisschen Ablenkung ist erlaubt und für die Arbeit nützlich

Sich zwei Stunden je Arbeitstag mit privaten Dingen zu beschäftigen ist viel. Die gelegentliche Unterhaltung mit Kollegen fördert hingegen ebenso wie eine kurze Entspannungsübung die Konzentration und somit die Produktivität. Bei Computerarbeit ist zum Schutz der Augen ohnehin eine fünfminütige Bildschirmpause je Stunde vorgeschrieben. Auch genügend zu trinken ist für die Leistungsfähigkeit und damit für die Qualität der Arbeit von Bedeutung.

Fotonachweis: Thinkstock, 180411337, Wavebreak Media, Wavebreakmedia Ltd

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