Wochenbettdepression: Die 10 besten Tipps und Therapieansätze

Die Geburt des eigenen Babys ist ein unbeschreibliches Erlebnis. Jedoch tritt nach der Geburt bei vielen Frauen, bedingt durch die Hormonumstellung, ein wahres Gefühlschaos auf. Diese Tage sind als Babyblues bekannt, und in der Regel ist der Spuk nach einigen Tagen wieder vorbei.
In einigen Fällen weiten sich die sogenannten Heultage in eine gravierende Wochenbettdepression/ postpartale Psychose aus.

Was ist eine Wochenbettdepression?

Wie auch beim Babyblues äußert sich diese Art der Depression, der fachliche Begriff hierfür ist postpartale Psychose, erst durch Stimmungsschwankungen und hohe Reizbarkeit.
Die gravierende Depression kann sich jedoch ausweiten und Verhaltensänderungen, unbegründete Ängste und auch Wahnvorstellungen nach sich ziehen. Ärztliche Hilfe muss nun zwingend in Anspruch genommen werden.

Wie kann die Gefahr für Babyblues oder Wochenbettdepression – einer Postportalen Psychose – vermindert werden? 

Tipps gegen Wochenbettdepression: Die Top 10

1
Das wichtigste Kriterium, um der Erkrankung vorbeugend entgegenzutreten, ist ein stabiles soziales Umfeld mit dem nötigen Rückhalt.

2
Vorbeugend gegen eine Depression im Wochenbett kann in der 25. Schwangerschaftswoche anhand eines Bluttests eine Hormonuntersuchung vorgenommen werden. Bei auffälligem Befund kann bereits jetzt eine entsprechende Therapie begonnen werden.

3
Akupunktur soll ebenfalls helfen, den Heultagen vorbeugend entgegenzuwirken.

4
Zeit für sich selbst sollte sich jede junge Mama nehmen. Dies allein kann oft schon hilfreich sein, um dem großen Gefühlschaos zu entgehen.

5
Nicht nur Zeit alleine ist wichtig, auch das Zusammensein mit dem Partner sollte ganz oben auf der Liste stehen. Omas nehmen das Kleine sicher gerne für 1 oder 2 Stunden und bei einem gemütlichen Spaziergang zu zweit kann viel Kraft geschöpft werden.

6
Alles was zu negativer oder trauriger Stimmung führen kann, sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Dazu zählen auch traurige Filme oder Musik, die mit einem emotionalen Erlebnis in Verbindung gebracht wird.

7
Besonders wichtig ist es, bereits während der Schwangerschaft über Ängste zu sprechen. Egal, wer diese Vertrauensperson ist, es darf nichts in sich hineingefressen werden!

8
Die Suche nach der passenden Hebamme ist durchaus ratsam, um den Depressionen vorzubeugen. Fühlt man sich gut aufgehoben, und hat Vertrauen zu seiner Hebamme, können eventuell auftretende Probleme schnell im Keim erstickt werden.

9
Perfektionismus als Hausfrau sollte ganz hinten anstehen, und die Hausarbeit einfach auch einmal liegen gelassen werden.

10
Jede junge Mama halten sollte sich nicht scheuen, auch Hilfe anzunehmen und gegebenenfalls auch darum zu bitten. Es muss nicht alles alleine geschafft werden!

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