WLan geht nicht: Was tun?

Das WLan geht nicht oder kaum – beides ist sehr frustrierend, aber für die technische Lösung ein Unterschied. Wenn das WLan nur zeitweise oder bei bestimmten Gelegenheiten ausfällt, ist es in der Regel der Empfang, selten Hardwareprobleme wie Wackelkontakte. Wenn das WLan aber wirklich nicht geht und die zwei häufigsten Fehlerquellen überprüft sind, muss Stück für Stück nach dem Ausschlussverfahren vorgegangen werden.

Von zwei Systemen ist bekannt, dass das WLan sehr fehleranfällig ist. Wenn Sie ein stabiles WLan einrichten wollen, sollten Sie sich den Kauf überlegen:

  • Pavilion von HP. Das WLan geht nicht, weil die Hardware nur wenige Monate hält. Das Ersatzteil, das Sie innerhalb der Garantiezeit erhalten, hat nur für 90 Tage Garantie und hält nur wenig länger.
  • Mit manchen Apple iPads kann man nur schwer ein Netzwerk einrichten. Apple hat angegeben, dass man für mehrere Netzwerke dieselbe Verschlüsselung verwenden, aber jedem Netzwerkband andere Namen geben solle, damit das iPad nicht die Verbindungen durcheinander bringt.

Besonders bei Usern, die einen Router mit Dual-Band haben, tritt dieses – noch relativ leicht lösbare – Problem auf. Apple-Fans haben noch Glück, Kunden von HP weniger.

Allgemein kann man immer zwei Dinge probieren, um das Problem in den Griff zu bekommen:

  • Firewalls ausschalten
  • Den Router resetten

… und das WLan geht nicht, immer noch nicht? Dann müssen wir tiefer gehen.

WLan geht nicht: Was wird benötigt

  • WLan-Router
  • Netzwerkkarte
  • PC/Laptop/Mac
 

WLan geht nicht: So repariert man es!

1

Energiesparmodus deaktivieren

Wenn eingestellt ist, dass der Computer bei längerer Inaktivität in den Energiesparmodus herunterfährt, kann das WLan nach dem „Aufwachen“ nicht mehr verbinden – also: Energiesparmodus deaktivieren.
2

Raumverhältnisse checken

Wenn Router und Rechner räumlich getrennt sind, wird das Signal schwach. Das Signal sollte durch die Wände kommen. Je schräger der Winkel und je dicker die Wand, desto größer ist die zu überwindende Entfernung für das Signal. Also vermeiden Sie Wände, die dicker als 10 Zentimeter sind, und ordnen Sie die Geräte so an, dass das Signal gerade durch die Wand hindurch kann.
3

alle Einstellungen zurücksetzen

Bevor wir Schritt für Schritt das Netzwerk aufbauen, entfernen wir alle Einstellungen, auch die Verschlüselungen. Das Netzwerk funktioniert auch ohne, ist aber eben frei zugänglich.
4

Kanaleinstellungen

In der Konfiguration das Broadcasting der SSID (Service Set Identifier) einstellen. Probieren Sie nach und nach alle Kanäle durch und warten Sie ein paar Sekunden auf die Signalstärke. Die Kanäle, die sich nicht überschneiden, funktionieren am besten: 1, 6 und 11.
5

IP-Adressen

Weisen Sie feste IP-Adressen zu, anstatt sich auf die automatische Suche zu verlassen.
6

Verschlüsselung

Schalten Sie zunächst die Verschlüsselung, wenn Sie dies noch nicht getan haben, und wechseln Sie dann die Verschlüsselungsmethoden ab.
7

Treibersoftware

Manchmal spielt einfach die Windows-Software einen Streich. In dem Fall können Sie Drittanbietern eine Chance geben, zum Beispiel Avanquest.
8

Hardwareprobleme

Wenn sich das Problem nicht auf der Ebene der Software beheben ließ, muss der Fehler an der Hardware liegen. Verdächtig sind Motherboard, Netzwerkkarte und Router. Wenn Sie einen Defekt am Router ausschließen können und nicht den Rechner aufschrauben wollen, geben Sie ihn in Reparatur.

Tipps und Hinweise

  • Die Reparatur kann teurer werden als ein Neukauf.
  Zeitaufwand: 5-180 Minuten Schwierigkeitsgrad:  

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