Wie Trauerreisen bei der Trauerbewältigung helfen

Trauerreisen dienen der Selbstfindung

Wer als Trauernder an eine Trauerreise denkt, der hat vielleicht zunächst einmal Probleme mit dem Umfeld. Verwandte, Bekannte und Freunde raten eventuell von solch einer Reise ab. Doch hier sollte jeder vor allem an sich denken und nicht auf die gut gemeinten Ratschläge anderer hören.

Denn eine Trauerreise kann in dieser schwierigen Zeit tatsächlich helfen, zumal solch eine Reise sehr gut organisiert ist, wenn der richtige Veranstalter ausgesucht wird. Alle, die an solch einer Reise teilnehmen, haben das gleiche Schicksal hinter sich und sind dabei, ihre Trauer zu bewältigen.

Trauerbewältigung durch Trauerreisen

Trauerreisen dienen Dem-sich-wieder-finden im Leben und sind eine sehr gute Möglichkeit Trauer zu verarbeiten. Zahlreiche Anbieter sind auf diesem Gebiet tätig, deshalb sollte jeder ganz genau hinschauen, bevor solch eine Reise gebucht wird. Eine Trauerreise kann schon als Trauerbewältigungsstrategie bezeichnet werden, zumal hier Verarbeitungsprozesse stattfinden. Bei der Auswahl der Anbieter sollte vor allem darauf geachtet werden, dass auch ein effektives Programm angeboten wird. In der Regel werden Gesprächskreise und gemeinsame Unternehmungen angeboten. Einzelgespräche sind teilweise auch im Angebot, wenn dies für nötig gehalten wird. Ganz wichtig ist, dass solche Reisen von ausgebildeten Trauerbegleitern begleitet werden.

Fazit

Trauerreisen können bei der Trauerbewältigung sehr hilfreich sein. In der Gruppe sind Gespräche, gemeinsame Ausflüge und weitere Unternehmungen eine echte Hilfe. Solch eine Trauerreise sollte jedoch nicht allzu früh in Angriff genommen werden. In der Regel sollte solch eine Reise, wie auch ein Trauerseminar, erst sechs bis neun Monate nach dem Verlust durchgeführt werden. Im Zweifel sollte solch ein Vorhaben mit dem Hausarzt oder einer anderen vertrauten Person besprochen werden. 

Eine Meinung

  1. Christa Samluck-Köpsel

    Trauerreisen sind hilfreich in der Trauer, wenn der Trauernde es möchte und er sollte sehr genau schauen, was er sich wünscht auf solch einer Reise.Kleine Gruppen sind für viele Menschen angenehmer als große und gut ausgebildete Trauerbegleiter sind ein Muss.Auch sollte vorher die Möglichkeit bestehen sich eventuell am Telefon näher kennen zu lernen. Dort kann vieles erfragt werden.Da ich selber Trauerreisen anbiete und auch Trauer erleben musste, weiß ich, worauf es ankommt. Ich habe eine gute Trauerbegleiterausbildung gemacht und versuche sehr individuell auf die Trauernden einzugehen. IDen Bericht kann ich nur befürworten und hoffe sehr, dass die Trauer aus ihrer geheimen Ecke hervor geholt wird. Dazu können wir alle beitragen. Informieren Sie sich über Trauer und geben Sie einfach zu, dass Sie manchmal nicht wissen, was Sie sagen oder wie Sie reagieren sollen. Offen sein für den anderen Menschen ist sehr hilfreich und geben Sie keine Bewertungen ab. Trauer braucht Zeit und Raum und manchmal auch eine Trauerreise. Unterstützen Sie den Trauernden und passen Sie in der Zeit auf die Katze auf und gießen die Blumen. Damit helfen Sie ungemein.

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