Wie kann man einen Lenkdrachen fliegen? Anleitung und Tricks

Lenkdrachen fliegen ist ein Sport für die ganze Familie. Wem der langweilige einleinige Kinderdrachen als Herausvorderung nicht mehr genügt, sollte sich an einem echten Lenkdrachen versuchen. Egal ob Jung oder Alt, im Prinzip ist jeder dazu fähig, einen Lenkdrachen starten und fliegen zu lassen. Die Schwierigkeit wird häufig mit Fahrradfahren verglichen.

Wenn man es nach einer kurzen Lernzeit einmal raus hat, haben sich die Bewegungsabläufe fest in das Gedächtnis eingebrannt, und das Sportgerät kann jederzeit wieder vom Regal geholt werden, um ein paar rasante Runden im Himmel zu drehen.

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Lenkdrachen fliegen: Was wird benötigt

  • Lenkdrachen
  • genügend Wind
  • etwas Geduld und Ausdauer
 

Lenkdrachen fliegen: So wirds gemacht!

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Lenkdrachen starten

Bevor der Lenkdrachen in die Luft steigt, ist es zwingend notwendig, sich die Umgebung gründlich anzuschauen. Es dürfen keine Stromleitungen, Autobahnen, Flugplätze oder Bäume in der Nähe sein. Auch darf der Lenkdrachen nicht über anderen Personen oder bei Gewitter geflogen werden. Jetzt kann der Drachen gestartet werden. Hierzu das Gerät mit der Waageseite nach oben auf den Boden legen. Die Nase des Drachens zeigt mit dem Wind und die Flügelspitzen in Richtung des Piloten. Der Drachen kann auch rückseitig von einem Helfer in Flug-Position gehalten werden. Der Pilot steht mit dem Rücken zum Wind und der Drachen oder Schirm am Leinenende im Zentrum des Windfensters vor ihm. Jetzt werden die gespannten Flugleinen mit ausreichend Schwung nach hinten gezogen. Der Pilot muss einige Schritte rückwärts gehen, und der Drachen steigt mit gleichmäßig gespannten Leinen.
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Die Steuerung

Die Steuerung eines Lenkdrachens ist relativ einfach:

  • Zug mit der linken Hand: Der Drachen fliegt nach links.
  • Zug mit der rechten Hand: Der Drachen fliegt nach rechts.
  • Dauernder Zug zu einer Seite: Der Drachen fliegt einen Looping.
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Tipps zur Steuerung

Der Lenkdrachen darf nicht ruckweise oder mit weiten Zugbewegungen gesteuert werden. So könnte der Pilot die Kontrolle über den Flug verlieren. Das Verdrehen der Leine bei Loopings sollte nicht irritieren, denn der Drachen ist noch immer steuerbar. Mit einem Looping in die Gegenrichtung ist die Verdrehung wieder gelöst. Mit einigen dosierten Links- und Rechtszügen ist die Grundfigur des Lenkdrachen fliegen, die liegende Acht, schnell gelernt.
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Erste Tricks

Sobald die Grundfigur gut beherrscht wird, ist es Zeit für ein paar einfache Tricks. Der Snap Stall ist ein guter Anfang. Hierfür muss der Drachen horizontal durch das Windfenster geflogen werden. Jetzt die Leine des oberen Flügels ziehen, und gleichzeitig mit der anderen Hand (des unteren Flügels) drücken. Dann sofort die Hände in Neutralposition nebeneinander bringen. Das ganze ist eine sehr schnelle und ruckartige Bewegung, und sollte den Effekt erzeugen, das der Drachen am Himmel „festgenagelt“ ist.
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Horizontal Spike

Der Lenkdrachen fliegt horizontal. Sobald die Windfenstermitte passiert wurde, wird durch ein wenig Zug mit der Innenhand eine Aufwärtsrotation einleitet. Nun stärker mit der Aussenhand ziehen, was die untere Flügelspitze zum Piloten bewegt. Jetzt mit der Innenhand etwas nachlassen, um einen Spike zu erzeugen. Nach entsprechender Übung kann man auch in Bodennähe versuchen, mit der Flügelspitze aufzusetzen.
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Axel

Für den Axel muss zunächst ein schöner Snap Stall am Windfensterrand vollzogen werden. Dann durch ein kurzes Drücken mit der Aussenhand die Nase des Drachens etwas nach vorne kippen lassen. Dies ist die Vorbereitungsphase. Jetzt ein kurzer, ruckartiger Zug mit der Aussenhand, und die Innenhand lässt nach. Der Drachen legt sich in der Luft auf den Bauch und beginnt zu rotieren. Die Leinen hängen hierbei durch. Wenn die Drehung vollendet wurde, muss an beiden Schnüren gezogen werden, um den Drachen wieder aufzurichten. Bei dieser Figur muss auf den Drachen zugegangen werden, um die Rotation durch die lockeren Leinen zu ermöglichen. Wie alle komplexeren Figuren beim Lenkdrachen fliegen erfordert diese Aktion viel Gefühl und gutes Timing.

Tipps und Hinweise

  Zeitaufwand: 180 Minuten Schwierigkeitsgrad:  

4 Meinungen

  1. Naja, ganz so kostenlos sind die Games ja auch nicht… man muss ja entweder dafür was machen oder etwas kaufen, wo das Spiel dann „kostenlos“ dabei ist. Wirklich kostenlos bekommt man Spiele nur bei Gewinnspielen.

  2. „Es gibt einige legale Möglichkeiten, an Gratisspiele zu kommen“

    Ein Widerspruch in sich – Im nächsten Abschnitt wird dazu geraten das Spiel auszuleihen, oder es gebraucht zu kaufen. Das nenne ich kein Gratisspiel 😉

  3. Vielen Dank für die interessanten Links und Hinweise

  4. Hallo,
    aber es gibt doch Möglichkeiten, PS3 spiele kostenlos zu Hause zu testen und darüber einen kleinen Testbericht zu schrieben ( für ganz normale Spieler )
    Ohne Donwload o.ä.
    Weiß jemand, wie man daran kommt?

    Danke

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