Who’s that motherfucker? He can’t play shit!

„Who’s that motherfucker? He can’t play shit!“ soll Miles Davis über Cecil Taylor gesagt haben. „Verflixt gut“ war auch Davis, der mit seinem Trompetenstil maßgeblich den Jazz vom Bebop und Cool Jazz bis hin in die 1990er Jahre beeinflußte. Gesundheitliche Probleme trieben Davis regelmäßig zu Alkohol, Schmerzmitteln und anderen Drogen. Trotzdem schaffte er es immer wieder sich davon freizumachen und fing in den 1980ern zudem an, sich für Malerei zu interessieren und scheute auch nicht den Auftritt als Schauspieler, z.B. in „Miami Vice“ oder dem australischen Film „Dingo“. Die Musik blieb aber stets das Zentrum seiner Kreativität und Arbeit als Künstler.

Anfang 1991 ging er mit dem Hip-Hop-Produzenten Easy Mo Bee ins Studio, konnte die Arbeit aber nicht zu Ende bringen, das Album „Doo-Bop“ wurde posthum veröffentlicht. Vor seinem Tod wurden nur sechs Tracks provisorisch fertiggestellt, die übrigen mischte Easy Mo Bee aus Trompetenlinien unveröffentlichter Studiosessions aus den 1980ern ab.

Der NDR hat in seinen Archiven gekramt und sendet heute Abend in NDR-Info von 22.05 – 23.00 Uhr den ersten Teil von NDR-Aufnahmen mit Miles Davis, der zweite Teil wird morgen ab 20:05 Uhr zu hören sein, natürlich gibt es auch einen Livestream im Internet.

JAZZ KONZERT Miles Davis in NDR-Aufnahmen
Mittwoch, 24. Mai 2006, 22.05 – 23.00 Uhr (Teil 1)
Donnerstag, 25. Mai 2006, 20.05 – 21.00 Uhr (Teil 2)

www.ndrinfo.de, www.milesdavis.com

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