Welche Impfungen für Sierra Leone?

Das im Westen gelegene Land hat den Bürgerkrieg noch nicht überwunden. Entsprechend schlecht steht es um das Gesundheitswesen in Sierra Leone. Infektionen können Sie sich durch Mückenstiche, mangelnde Hygiene oder sexuellen Kontakt einhandeln. Ohne Impfungen für Sierra Leone werden Sie entweder nicht ein- oder nicht ausreisen können.

Die Liste der Krankheitserreger ist lang: Gelbfieber, Malaria, HIV, Dengue-Fieber, Bilharziose, Durchfallerkrankungen wie Cholera, Lassa-Fieber und andere. Verbindliche Aussagen über die Krankheitsgefahren können nicht gemacht werden, da sich die Gefahrenzonen auf natürliche Weise verschieben.

Es gibt Regionen, die gefürchteter sind als andere, aber aus der Ferne ist das herrschende Infektionsrisiko für die verschiedenen Krankheiten nicht zu beurteilen. In jedem Fall müssen Sie Monate vor Reiseantritt einen auf Impfungen spezialisierten Arzt aufsuchen und die Abstände zwischen den einzelnen Impfungen beachten.

Impfungen für Sierra Leone: Erwachsene

Vor Tetanus, Diphtherie, Kinderlähmung und Hepatitis A warnt das Auswärtige Amt dringlichst. Bei längeren Aufenthalten (mehr als vier Wochen) sind auch Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut durchzuführen. Im Land gibt es viele Gelbfiebergebiete. Vorbeugend sollten sich Erwachsene ebenso gegen die bakterielle Meningitis impfen lassen. Malaria ist eine der häufigsten Krankheiten in Sierra Leone.

Für Tollwut, Hepatitis B und Kinderlähmung (Polio) liegen die Impftermine zwei Monate vor dem Reisetermin. Impfungen müssen vorzeitig und aufeinander abgestimmt geplant werden, da nicht alle Wirkstoffe gleichzeitig dem Körper zugeführt werden dürfen.

Impfungen für Sierra Leone: Kinder

Regionen, von denen bekannt ist, dass die Überträger gegen den Impfstoff Chloroquin resistent sind, müssen Sie mit Kleinkindern und Säuglingen strikt meiden. Ist dies nicht möglich, müssen die Kinder rund um die Uhr mit Moskitonetzen geschützt werden. Kinder benötigen unbedingt eine Malariaprophylaxe.

Die Malaria kann bei Kindern die ungewöhnlichsten Symptome hervorrufen. Wenn Ihr Kind in Sierra Leone oder innerhalb eines Jahres nach der Reise fiebert, sollten Sie immer zuerst an Malaria denken.

Für Kinder ist insbesondere zu beachten, dass die Wirkstoffe erst ab einem gewissen Alter und nur in genau kontrollierten Mengen verabreicht werden dürfen. Werfen Sie hierzu einen Blick in den unten angegebenen Impfkalender.

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