Welche Bräuche zu Samhain? Halloween ganz traditionell feiern

Das Halloween, wie wir es seit einigen Jahren auch in Deutschland feiern, hat wenig bis nichts mit dem katholischen Allerheiligen zu tun, das am gleichen Tag gefeiert wird, wie das keltische Samhain. Aber unsere heutigen Feiern verbindet ebenfalls recht wenig mit diesem uralten Fest, denn durch Mythen, Abwandlungen, Verniedlichung und Vergessen sind die eigentlichen Samhain Bräuche heute weitgehend unbekannt oder in andere Formen übergegangen, die kaum etwas mit ihrem Ursprung gemein haben.

Samhain: keltisches Totenfest

Wer Samhain ursprünglich und traditionell feiern möchte, muss sich darüber bewusst sein, dass auch die Samhain Bräuche einem bestimmten, gesellschaftlichen Zweck entsprangen. Wie auch bei anderen Riten und Festtags-Traditionen ist ihr Ursprung darin zu suchen, die Gemeinschaft in Einklang mit sich selbst, der Kultur, dem Glauben, der Natur und der Geschichte zu bringen.

Samhain ist in erster Linie ein Totenfest und der Gegensatz zur Beltane-Walpurgisnacht. Zum einen wurde es gefeiert, um den Geistern der Ahnen die Ehre zu erweisen und sich von ihnen Glück bringen zu lassen, zum anderen, um sich und die Gemeinschaft vor Dämonen aus anderen Welten zu schützen.

Einige Samhain Bräuche lassen sich alleine durchführen – wie beispielsweise Nahrung und Wasser für die Verstorbenen vors Haus stellen oder Ängste und Sorgen in einen Knoten binden und wieder lösen – andere hingegen sollten vor allem in der Gruppe erlebt werden. Neopaganistische Gruppen haben hierzu ihre eigenen Rituale wiederentdeckt, mit denen man Samhain traditionell feiern kann.

Halloween traditionell feiern

War das Fest vor einigen Jahren vor allem aus den Peanuts-Geschichten, in denen Linus auf die Ankunft des Großen Kürbis wartet bekannt, wird Halloween heute auch bei uns in großem Rahmen als ein Spaßfest angesehen, bei dem sich verkleidet wird und haufenweise Süßigkeiten ergattert werden. Bedenkt man aber, wo diese Riten herkommen, wird man feststellen, dass die Kelten sich verkleidet haben, um nicht von umherstreifenden bösen Dämonen erkannt zu werden und das als „Trick or Treat“ (Süßes oder Saures) bekannte Ritual eine Art Opfergabe an eben jene dunklen Gestalten darstellt.

Damit haben die kommerziellen Halloween-Feste und auch die Riten der Wicca von heute allerdings wenig zu tun.

2 Meinungen

  1. ich denke auch das meiste auf energetischer Ebene passiert und passieren muss. Leider viel zu verkannt bis heute..

    lg Norbert

  2. Meiner Meinung nach kann alles auf energetischer Ebene geregelt werden. Was den Heilungsprozess jedoch erheblich beschleunigt ist, die körperliche Ebene und die seelische Ebene ebenfalls zu berücksichtigen.
    Es gibt 3 Hauptfaktoren von Krankheit (=Kommunikationsproblemen zwischen den Zellen):
    1. Intoxikation (=Vergiftung z.B. durch Schwermetalle),
    2. Traumata (=Schocks die den Energiefluss unterbrechen z.B. Narbe nach OP, Herunterfallen von einer Leiter, usw.)
    3. Psychologische Restriktion (=oft von den Eltern übernommene Denkmuster, antrainiertes unbewusstes Fehlverhalten unter Stress)

    Wenn die Energie im Körper angehoben wird, ist es leichter sich solcher Blockaden Bewusst zu werden und diese zu lösen. Damit der Mensch wirklich in der Tiefe und langfristig energetisch heilen kann, ist dieses Auflösen der obigen Blockaden ebenso wichtig.

    Lg Josef Ruhland

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