Welch schönes Aroma: So würzt die asiatische Küche

Kochen in der Küche

Das wohl größte Geheimnis der asiatischen Küche sind ihre Gewürze. Denn erst sie verleihen den vielen unterschiedlichen Gerichten ihren typischen Charakter. Wir verraten Ihnen sechs Zutaten, die Sie für Ihr nächstes Wok-Gericht unbedingt ausprobieren sollten.

Garam Masala

Die duften der Gewürzmischung stammt aus Indien. Dort hat wohl jede Familie ihr eigenes Geheimrezept. Garam Masala hat eine warme, eher milde Würze. In der Gewürzmischung stecken u.a. Kreuzkümmel, Koriander, Kardamom, Pfeffer, Gewürznelken und Zimt. Es passt hervorragend zu Gemüse– und Fleischgerichten und findet sich in den gut sortierten Gewürzregalen vieler Supermärkte wieder. Es ist das Muss für indische Gerichte!

Zitronengras

Das Staudengras wird vor allem in der südostasiatischen Küche verwendet. Es hat einen frischen, leicht zitronigen Duft. Das zarte, helle Innere wird beispielsweise in Suppen mitgekocht. Oder man zerreibt es in Currygerichten. Es ist zudem Bestandteil aller Currypasten.

Currypaste

Currypasten gibt es in verschiedenen Varianten: gelb, rot und grün. Sie sind eine wichtige Würze vieler thailändischer Gerichte und bestehen u.a. aus roten oder grünen Chilischoten, Knoblauch, Schalotten, Galgant, Limetten, Zitronengras, Koriander, Pfeffer und Salz. Diese Zutaten werden in einem Mörser fein zerstoßen. Die Pasten eignen sich ideal für soßige Gerichte mit Fleisch, Fisch und Gemüse. Aber Achtung: Die grüne Paste ist sehr scharf!

Galgant

Galgant ist besonders beliebt in der thailändischen, indonesischen und malaysischen Küche. Sein frisches, ingwerähnliches, leicht scharfes und harziges Aroma passt gut zu Fleischgerichten. Es ist außerdem unverzichtbar für das so beliebte Nasi Goreng.

Thaibasilikum

Mit leicht anis- und lakritzartiger Note unterscheidet es sich deutlich vom gewöhnlichen Basilikum. In Thailand und Vietnam verwendet man es roh für Salate oder garniert damit Currys. Da es ein sehr starkes Aroma hat, wird es eher sparsam verwendet.

Fischsauce

Die für uns etwas gewöhnungsbedürftige, braune Sauce ist in der südostasiatischen Küche eine wesentliche Zutat. Sie wird aus vergorenem Fisch sowie Garnelen in einem aufwändigen Verfahren hergestellt. In vielen asiatischen Ländern ist sie der Ersatz für Salz. In der vietnamesischen Street-Küche serviert man sie beispielsweise zum Bun, ein köstlicher vietnamesischer Reisnundelsalat.

Foto: Fotolia, 18711745, oliver-marc steffen

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