Was wirklich im Apfel steckt!

Äpfel sind gesund! Aber je nach Sorte wirken die Früchte ganz unterschiedlich. Erfahren Sie jetzt mehr in unserem kleinen Apfel-Ratgeber!

Vor 150 Jahren war es um die Gesundheit der Engländer nicht gut bestellt. Die damalige Königin Victoria war zwar propper und gut genährt, ihr Volk litt jedoch unter schlechter Hygiene und Infektionen. Damals wurde der Spruch geprägt: „One apple a day keeps the doctor away!“. Damit sollten die Menschen animiert werden, insgesamt mehr Früchte zu essen, um Krankheiten vorzubeugen.

Dieser Werbespruch hält sich nicht nur bei den Engländern. Deshalb kamen US-Forscher vom Dartmouth Institut for Health Policy in New Hampshire auf die Idee, die mit modernen Methoden wissenschaftlich zu überprüfen. Ergebnis der Analyse: Zwar gehen Apfelfans tatsächlich seltener zum Arzt, doch auch ihr Lebensstil ist gesünder, wodurch sich dieser Trend auch erklären ließe. Apfelfans ernähren sich achtsamer und sie bewegen sich mehr. Fazit: Ein beliebiger Apfel allein kann uns nicht davor bewahren, krank zu werden.

Wohl aber der gezielte Griff zu bestimmten Apfelsorten die aufgrund ihrer speziellen Zusammensetzung aus Ballaststoffen und mehr als 30 Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen bestimmte Gesundheitseffekte haben. So sollte man unbedingt zum zuckerarmen „Gala“ greifen, wenn man auf sein Gewicht achten will. Heuschnupfenpatienten, die auch auf Kernobst allergisch reagieren, haben die wenigsten Probleme mit dem „Gravensteiner“. Und das Zahlfleisch massiert der knackige „Pink Lady“ am besten. Das Zähneputzen erspart er allerdings nicht. Der Mythos, dass Apfelkauen die Zahnpflege ersetzen könnte, ist schon lange widerlegt. Man holt zwar oberflächliche Belege von den Zähnen, der enthaltene Zucker sowie die Säure im Apfel greifen jedoch den Zahnschmelz an.

Dass Äpfel neben Bananen das Lieblingsobst der Deutschen sind, darf aus medizinischer Sicht also so bleiben. Eine weitere US-Studie ergab nämlich: Wer vor dem Supermarktbesuch einen Apfel isst, tendiert dazu, gesündere Lebensmittel zu kaufen. Naja… schaden kann das zumindest nicht!

Foto: Thinkstockphotos, iSTock, 166750375, Valentyn Volkov

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.