Warum bewerben sich Frauen seltener als Männer?

Frauen zwischen Karriere und Kinderwagen. Geben Sie nicht auf – Erfolg ist keine Frage des Geschlechts.

Gerade in der heutigen Zeit wird es immer offensichtlicher: Frauen bewerben sich seltener als Männer. Dies ist hauptsichtlich bei Führungspositionen der Fall. Doch woran liegt das eigentlich? Wollen Frauen einfach nicht arbeiten – oder gibt es andere Gründe dafür? Wo ist die Emanzipation der Frauen geblieben? Lesen Sie hier, warum sich Frauen seltener auf Toppositionen bewerben als Männer.

Warum Frauen nicht an die Macht wollen

Im Gegensatz zu anderen Ländern sind Deutschlands Frauen seltener berufstätig. Und ist es doch der Fall, dann findet man Frauen größtenteils bei den Teilzeitbeschäftigten. In den Führungspositionen sind sie am seltensten vertreten. Dies gilt sowohl bei Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigungen in „höheren Positionen“. Zum einen liegt es daran, dass sich Frauen meist keine leitende Position zutrauen oder glauben, nicht ausreichend qualifiziert dafür zu sein. Dies ist die erste Barriere, warum es fast nie zu einer Bewerbung für solch eine Position kommt. In diesem Zusammenhang stellen sie zumeist auch geringere Ansprüche an die Vergütung als Männer.

Trotz x-ter Absage! Bitte hören Sie nicht auf, sich zu bewerben

Kommen nach zahlreichen Bewerbungen immer wieder Absagen, kann dies ganz schön an den Nerven und am Selbstvertrauen nagen. Frauen sind hier besonders sensibel, sollten aber trotzdem nicht aufgeben – und sich weiterhin bewerben. In manchen Fällen werden weibliche Bewerbungen von den Personalverantwortlichen direkt aussortiert, da sie wegen der Familie öfter ausfallen könnten. Dies liegt nicht an den mangelnden Qualifikationen, sondern am Unternehmen. Andere Firmen beispielsweise in der Dienstleistungsbranche stellen dagegen gerne Frauen ein, weil sie weibliche Fachkräfte schätzen gelernt haben. Denn weibliches Personal kann mit sozialen und kommunikativen Kompetenzen ebenso punkten, wie mit fachlichem Wissen. Manchmal ist aber auch die Familie der Grund, warum erst gar keine Bewerbungen geschrieben werden. Zum Beispiel, wenn der Mann so gut verdient, dass sich die Frau ausschließlich um Haushalt und Kinder kümmern soll. Oder wenn das Arbeiten nicht möglich ist, weil die Kinder keine Betreuung haben oder eine besondere bedürfen.

Der Glaube kann Berge versetzen

Für die berufliche Verwirklichung benötigen Sie eine klare Zielsetzung, Mut, ein starkes Selbstbewusstsein und nicht unbedingt Bescheidenheit. Diese Ziele sollen motivierend und herausfordert sein. Zusammengefasst machen sich Frauen zu viele Gedanken über Probleme, was meist das größte Hindernis für eine erfolgreiche Bewerbung ist, die in den meisten Fällen mit einem positiven Ausgang verbunden wäre.

Foto: Picture-Factory – Fotolia

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