Wärmebildkameras – Arten und Anwendungsbereiche

Bei den erzeugten Falschfarben-Bildern wird üblicherweise Wärme in Weiß, Zwischentemperaturen in Rot- und Gelbtönen und Kälte in Blau dargestellt.

Arten der Wärmebildkamera

Wärmebildkameras können in zwei Arten – Systeme mit gekühlten und ungekühlten Infrarotbilddetektoren – unterteilt werden.
Bei gekühlten Systemen sind die Detektoren viel kälter als Objekte, die beobachtet werden; die thermische Empfindlichkeit (Temperaturauflösung) ist entscheidend höher als bei ungekühlten Systemen und erzeugt qualitativ bessere Bilder.
Ungekühlte Systeme arbeiten bei Umgebungstemperatur. Sie kommen ohne Kühlvorrichtungen aus und sind so deutlich kleiner, handlicher und preiswerter als gekühlte Systeme. Im Vergleich ist jedoch die Bildqualität schlechter.

Wärmebildkameras für Feuerwehr und Bundeswehr

Anwendung finden Wärmebildkameras im militätischen und zivilen Bereich. Im militärischen zur Aufklärung und Beobachtung bei Nacht. Im zivilen zum Beispiel bei der Feuerwehr zur Entdeckung von Glutnästern bei Bränden; im Bauwesen zur Prüfung der Wärmedämmung und bei Sanierungsmaßnahmen; im industriellen Bereich zur Qualitätssicherung und Überwachung von Prozessen. In der Wissenschaft werden zur Darstellung der Oberfläschenthemperatur von Ozeanen und Landmassen Wärmebilder genutzt.

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