Vier Tipps: Feng-Shui für das Schlafzimmer

Vier Tipps: Feng-Shui für das Schlafzimmer

Wir verbringen in etwa genauso viel Zeit auf der Arbeit wie in unserem Bett. Grund genug, das Schlafzimmer auch so einzurichten, dass es uns die nötige Erholung bietet. Wer seinen Ruheraum nach der chinesischen Harmonielehre Feng Shui gestaltet, soll mit seiner Umgebung in Einklang sein, und besser Entspannung finden.

Ziel des Feng Shui ist es, den Menschen mit seiner Umgebung zu harmonisieren, zum Beispiel durch die besondere Gestaltung der Wohn- und Lebensräume. Einer der wichtigsten Wohnräume ist das Schlafzimmer. Laut der chinesischen Harmoniegelehrten reicht es, die folgenden vier Tipps zu befolgen, um sein Schlafzimmer harmonisch zu gestalten und für Ruhe zu sorgen.

Tipp 1: Das Bett richtig positionieren

Damit der Schlaf richtig erholsam wird, sollte das Bett mit dem Kopfteil an einer soliden Wand stehen. Idealerweise befindet sich diese genau zwischen Tür und Fenster – dann bekommt man nämlich das Gefühl innerer Sicherheit, das für den Schlaf von großer Bedeutung ist. An der Wand über dem Bett sollte man wenn überhaupt nur leichte Deko befestigen: Schwere Regale, Bilder oder Leuchten können die Erholung behindern. Viel besser ist es, gegenüber des Bettes etwas Schönes zu platzieren. Wer beim Aufwachen etwas Ästhetisches erblickt, steht viel beschwingter auf. Am besten verzichtet man im Schlafzimmer komplett auf elektrische Geräte wie Radiowecker oder Fernseher.

Tipp 2: Stauraum richtig nutzen

Aus den Augen aus dem Sinn – das gilt auch im Feng Shui. Allerdings sollte man nicht alles einfach unters Bett stopfen. Viel mehr Ruhe bringt es im wahrsten Sinne ins Schlafzimmer, wenn Kleidung, Handtücher, Bettwäsche und Co in Schränken und Kommoden mit Türen und Schubladen verstaut werden. Wer einen Teil des Schlafzimmers als begehbaren Kleiderschrank nutzt, sollte diesen besser am Fußende des Bettes einrichten: Wenn der XXL-Kleiderschrank hinter dem Kopfteil platziert wird, sitzen die gesamten Sachen im Nacken. Optisches Durcheinander stört das Schlafen.

Tipp 3: Geeignete Dekoration platzieren

Laut Feng Shui gibt es geeignete und weniger geeignete Dekoration und Einrichtung. Weil Spiegel laut der chinesischen Philosophie eine unruhige Atmosphäre versprühen, sollten sie besser nicht im Schlafzimmer aufgehängt werden. Und statt eines Metallbetts wählt man lieber eines aus Holz: Metall soll aufgrund seiner Leitfähigkeit störende Einflüsse verstärken. Wer sich sein Schlafzimmer mit seinem Lebenspartner teilt, dekoriert so, dass die Beziehung verstärkt wird – dazu eignen sich zum Beispiel Pärchenfotos oder Mitbringsel aus dem letzten gemeinsamen Urlaub.

Tipp 4: Mit Farben und Materialien für Ruhe sorgen

Vor allem kühlere und natürliche Farbtöne sorgen für Entspannung und Wohlbefinden im Schlafzimmer. Wände, Möbel und Accessoires in Weiß, Sand, Braun oder hellem Blaugrau zaubern eine ruhige Atmosphäre. Für noch mehr Leichtigkeit und Gemütlichkeit sorgen zarte Vorhänge, Bettüberwürfe und Kissen in ähnlichen Farbtönen. Genau das Gegenteil bewirken düstere Farben, harte Materialien und wuchtige Möbelstücke mit harten Kanten.

Foto: Thinkstockphotos, iStock, 156230970, maryTR

Eine Meinung

  1. Die Wand, an der Ihr Bett steht, sollte nach Möglichkeit eine Wand sein, in der sich keine regelmäßig genutzten Wasser- oder Heizungsleitungen befinden.

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