Urlaub auf den Malediven: Den Monsunwechsel beachten

Weiße Strände und ein türkisblaues Meer: Die Malediven sind für die meisten Reisenden ein wahres Traumziel. Wer maximale Entspannung sucht, wird sie hier finden. Auf den zahlreichen Inseln können Urlauber in absoluter Abgeschiedenheit die Natur und Sonne genießen. Besonders für Taucher sind die Malediven ein beliebtes Reiseziel. Die Korallenriffe offenbaren eine wunderschöne Unterwasserwelt mit unzähligen Meeresbewohnern. Doch auch im Urlaubsparadies gilt es, die Jahreszeiten zu beachten.

 

Die Entstehung eines Traumreiseziels

Die Malediven sind eine Inselgruppe, die sich im Indischen Ozean befindet. Westlich von Sri Lanka gelegen lockt sie immer mehr Touristen aus allen Ländern der Welt an. Von der Hauptstadt Malé aus geht es für Touristen auf eine der vielzähligen Inseln. Insgesamt 1196 Inseln zählen die Malediven zu ihrer Republik dazu. Davon werden 220 von Einheimischen bewohnt und zusätzlich 87 weitere für den Tourismus genutzt. Die Inseln sind streng zwischen Einheimischeninseln und Urlauberinseln aufgeteilt. Auf den touristisch genutzten Inseln sind Einheimische nur als Personal gestattet. Seit acht Jahren ist es Touristen allerdings möglich, Urlaub auf den Einheimischeninseln machen zur dürfen. Ein Großteil des Lebens spielt sich auf der Hauptinsel Malé ab. Hier lebt und arbeitet ein Drittel der gesamten maledivischen Bevölkerung. Durch den Mangel an Landfläche drängen sich in der Stadt Hochhaus an Hochhaus und eine Umsiedelung einiger Viertel auf eine andere Insel ist bereits in Planung. Durch die starke Zunahme des Tourismus in den vergangenen Jahren verbesserte sich die wirtschaftliche Lage der Malediven, jedoch hat das Land weiterhin mit Armut und Steuerflucht zu kämpfen. Die höhere Belastung der Umwelt durch das Touristenaufkommen ist ebenfalls ein wichtiges Thema, das von Umweltschutzorganisationen heiß diskutiert wird. Auch die Folgen des Klimawandels und die daraus resultierende Korallenbleiche stehen im Fokus der Umweltschützer.

 

Tipps für die optimale Reise auf die Malediven

 

Anders als unser europäisches Klima verhält sich das Wetter auf den Malediven. Hier herrschen tropische Wetterverhältnisse, die das Jahr nicht wie hierzulande in vier Jahreszeiten unterteilen. Die Temperaturen sind das gesamte Jahr über konstant bei 29-32 Grad Celsius und die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Auch nachts zeigt das Thermometer immer noch gute 25 Grad an. Der Monsunwechsel findet im April und im Oktober statt. Von Mai bis Oktober herrscht somit der Südwest-Monsun und von November bis April der Nordost-Monsun. Der Monsunwechsel bringt extreme Wetterverhältnisse mit sich. So kann es zu der Zeit zu starken Regenfällen, Stürmen und Gewittern kommen. An Badeurlaub ist zu dieser Zeit nicht zu denken. Also Vorsicht, falls im Internet Reiseschnäppchen auf die Malediven angeboten werden. Zur falschen Reisezeit entpuppt sich der Traum vom Urlaubsparadies leider zu einer verregneten Angelegenheit. Die beste Reisezeit ist vom November bis zum April. Hier bleibt das Wetter meist konstant sonnig und regenfrei. Taucher sollten die Inseln im März besuchen, da hier das Wasser am klarsten ist. In den Sommermonaten kann es immer wieder zu heftigen Regengüssen und Tropenstürmen kommen. Um einen schönen Urlaub auf den Malediven zu verbringen, lohnt es sich also, den Monsunwechsel zu beachten

Bildquelle: Pixabay, romaneau, 666122

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