Unnötige Windows Prozesse: So macht man den Computer schneller

Innerhalb kürzester Zeit passiert es inzwischen, dass der eigene Computer Startschwierigkeiten bekommt. Nicht nur beim Hochfahren, auch beim Öffnen einfacher Dateien wie beispielsweise PDF's. Je besser und umfangreicher die Windowsprogramme und -anwendungen werden, desto höhere Anforderungen werden auch an den PC gestellt und desto problematischer können sich all die verschiedenen Windows Prozesse auf die Leistungskraft des Rechners auswirken. Nutzt man seinen PC regelmäßig und viel und neigt man dazu vom reichhaltigen Download-Angebot im Internet umfassend Gebrauch zu machen – dann lässt sich eine Verlangsamung des Betriebssystem nicht gänzlich verhindern. Aber zumindest etwas flotter kriegt man seinen Computer auf jeden Fall.

Windows Prozesse beschleunigen: So wirds gemacht!

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Datenträgerbereinigung

Dadurch werden überflüssige Dateien auf Ihrer Festplatte gelöscht. Somit erhöht sich der Speicherplatz und die Geschwindigkeit des PC's. Die Bereinigung braucht zwar etwas Zeit, ist dafür aber simpel einzustellen: Start → Programme → Zubehör → Systemprogramme → Datenträgerbereinigung. Wenn Sie damit starten, so sollten alle sonstigen Aktivitäten am PC in der Zwischenzeit ruhen.

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Task Manager

Wenn Sie den Task Manager öffnen und auf „Prozesse“ klicken, so sehen Sie, welche Windows Prozesse derzeit aktiv sind bzw., welche beim Hochfahren Ihres Rechners aktiv werden und als Hintergrunddienste wertvolle Kapazitäten „fressen“. Hiervon können Sie die nicht benötigten ausschalten wie beispielsweise Chat-Programme, Musikdatenbanken etc. Die brauchen Sie nicht beim Starten des Computers, sondern erst wenn Sie sie tatsächlich benötigen. Aber Vorsicht: Die meisten Prozesse sind „verklausuliert“ angegeben, also durch Buchstaben- und Zahlenkombinationen. Geben sie im Zweifel immer erst den Namen in eine Suchmaschine ein, Sie werden Antworten finden, ob speziell dieser Prozess evtl. unbedingt notwendig ist.

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Taskleiste

Auch in der Taskleiste (unten rechts, neben der Uhr) sehen sie aktive Programme, die ggf. nicht benötigt werden. Schließen Sie einige davon – und schon ist mehr Speicherkapazität für anderes vorhanden.

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Defragmentierung

Wenn Sie Dateien speichern oder neue Programme herunterladen, so legen sich diese verteilt auf Ihrer Festplatte ab. Um die dadurch entstandenen Lücken zu schließen, sollten Sie gelegentlich eine Defragmentierung durchführen. Das funktioniert ähnlich wie die Datenträgerbrereinigung, klicken Sie auch hierzu folgende Reihe: Start → Programme → Zubehör → Systemprogramme → und dann hier den Button „Defragmentierung“. Auch hier gilt: Lassen Sie Ihren Rechner diese Stunden (manchmal dauert es auch die ganze Nacht) ansonsten unberührt. Es sollten keine weiteren Programme, außer die laufenden Windows Prozesse, aktiv sein.

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Drastische Maßnahme: Formatierung der Festplatte

Wenn alle Stricke reißen, dann können Sie auch die komplette Festplatte formatieren und das Betriebssystem neu installieren. Hierfür müssen Sie aber zuvor alle wichtigen Dateien, die sich auf dem Computer befinden, auf ein externes Speichermedium (externe Festplatte) ziehen – und gehen Sie lieber doppelt sicher, dass das auch funktioniert hat. Anschließend die von Ihrem Hersteller mitgelieferte CD einlegen und den Anweisungen folgen. Im Anschluss an die Formatierung installieren Sie dann das Betriebssystem neu und ziehen Ihre Dateien wieder auf die – jetzt vollständig bereinigte – Festplatte.

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