Unfallbericht für die Versicherung schreiben: Anleitung und Wissenswertes

Nach einem Unfall ist man natürlich erst mal geschockt und möchte alles Erlebte verarbeiten, doch ist es in den nächsten Tagen wichtig, die Versicherung zu informieren und in diesem Rahmen auch einen Unfallbericht zur Erklärung des Unfalls bei der Versicherung vorzulegen, so dass dieser alle Informationen zum Unfallhergang vorliegen und die weitere Abwicklung vornehmen kann. Ein paar Tipps wie Sie am besten einen Unfallbericht für die Versicherung schreiben erhalten Sie hier.

Unfallbericht für die Versicherung schreiben: Was wird benötigt?

  • Skizze
  • Fotos
  • Formular der Versicherung

 

Unfallbericht für die Versicherung schreiben: So wirds gemacht!

1

Wahrheitsgetreu und sachlich

Wenn Sie einen Unfallbericht für die Versicherung schreiben, müssen Sie unbedingt darauf achten, dass der Unfallbericht der Wahrheit entspricht. Außerdem muss er sachlich und möglichst präzise verfasst sein. Auch die Angabe von Zeugen, Zeugenaussagen, sowie evtl. Skizzen und Fotos, die den Unfallhergang dokumentieren können ist wichtig. Eine genaue Beschreibung des Unfalls ist das A und O. Wenn eine Anzeige aufgenommen wurde, dann geben Sie das entsprechende Aktenzeichen der Vollständigkeit halber auch mit an.

2

Fragenkatalog als Leitfaden

Damit Sie nichts auslassen wenn Sie einen Unfallbericht für die Versicherung schreiben, können Sie am besten einem Fragenkatalog als Leitfaden folgen, den Sie der Reihe nach abarbeiten. Sie antworten dann auf folgende Fragen:

3

Was?

Was ist eigentlich passiert?
Dabei beschreiben Sie den Verlauf des Unfalls samt Verkehrssituation etc.

4

Wer?

Als nächste kommt die „Wer-Frage“:
Da nennen Sie nun die im Unfall involvierten Personen.

5

Wo?

Die „Wo-Frage“ beantwortet natürlich den genauen Ort und die Straße des Unfalls.

6

Wann?

In der „Wann-Frage“ erklären Sie den Zeitpunkt des Unfalls und machen wenn nötig Angaben zum zeitlichen Ablauf. Wenn Sie sich nicht mehr erinnern können, fragen Sie bei der Polizei nach, die den Zeitpunkt normalerweise immer mit aufnimmt.

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Warum

Mit der „Warum-Frage“ können Sie die Umstände und Ursachen des Unfalls erklären, z.B. Glatteis auf der Straße, Fahrlässigkeit usw.

8

Wie?

Die „Wie-Frage“ ist ein bisschen wie die „Warum-Frage“, beleuchtet aber nochmal genauer den Unfallhergang.
Das war's dann auch schon, nun können Sie den Unfallbericht bei der Versicherung einreichen.

9

Unfallgutachter

Im Zweifel wird nach dem Unfallbericht für die Versicherung dennoch ein Unfallgutachter zugezogen werden um die näheren Umstände nochmals zu untersuchen. Machen Sie sich deshalb keine großen Gedanken.

  Zeitaufwand: 30 Minuten Schwierigkeitsgrad:  

Foto: Stefan Körber – Fotolia

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