Und am Ende wird Dir klar: es wird ALLES wunderbar!

Meine Band „Angelas Park" hat morgen Abend, Samstag, den aller allerersten Auftritt.
Ich bin Frontfrau, singe auf Deutsch, und meine Jungs und ich rocken ordentlich die Hütte. Die Kritiker hören, Vergleiche mit anderen, erfolgreichen Bands werden gemacht, und es wird uns abgeraten, es genauso zu machen.
„Versucht doch mal was neues, freches", und: „Revolution. Gebt es ihnen!!!"
Revolution. Super. da fallen mir der Prager Fenstersturz, die Petrograder Bolschewisten und die hausgemachte Dolchstoßlegende ein. Aber darf Musik politisch sein? Und muss man einen rotzigen Mittelteil machen nur, um sich abzugrenzen? Oder muss man einfach mal nicht auf jeden hören, der glaubt, im Business ganz klar den Durchblick zu haben? Vielleicht sollte ich zur Abwechslung mal psychedelische Drogen nehmen, wie früher die Hippies? Früher war doch sowieso alles besser! Habe ich zumindest mal gehört. Früher hat man auch eine Unmenge an Kohle in diesem Geschäft verdient. Heute kann man nicht mehr wirklich reich damit werden. Früher wurde experimentiert. Heutzutage ist die Musik schon zig mal erfunden worden. Und was neues gibt es auch nicht mehr. Nur noch Retro, Old- School und „Back to the Roots." Wie traurig.

Will ich zum Ende in schnöder Eigenwerbung einmal aus einem meiner Songs zitieren:

Jedes Wort ist schon geschrieben,
und jedes Ziel ist schon gedacht,
alle Gefühle sind beschrieben,
nur Leben, nur Leben,
ist schwerer als gesagt.

Daher:

Renn den Blasen hinterher,
vielleicht kriegst du sie zu fassen
ohne das sie platzen.

Angelas Park
30.09.2006 im Love Lite
Simplonstraße 38-40
Beginn: 23.00 Uhr

Eintritt: 5 Steine

http://www.angelaspark.de

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