Die hohe Kunst: Krisenmarketing

Der Automobilbereich ist mittlerweile recht gut geworden, was den Umgang mit Unternehmens- oder Produktkrisen betrifft. Da hat man sehr viel aus dem Elchtestdebakel gelernt. Noch nicht ganz so weit sind die Fleischfabrikanten, wobei es da der eine oder andere gnaz gut geschafft hat, erstens außen vor zu bleiben oder zweitens es gut für sich zu nutzen. In Perfektion hat es mal Coppenrath und Wiese zelebriert – Besser geht es nicht: Transparente ehrliche Kommunikation, Interesse an der Aufklärung und zuallerst den Kunden im Blick, der es dann auch entsprechend honoriert hat und somit langfristig Arbeitsplätze sichert.

Wer es aber definitv überhaupt nicht drauf hat ist die IT-Branche. Da werden Un- oder Halbwahrheiten über brennende Akkus verbreitet, Untersuchungen über die Umweltfreundlichkeit angezweifelt und im Benq-schen und damit schlimmsten Fall alle Fehler gemacht, die man so machen kann. Keine Kommunikation, völlig verquere Aussagen, überhaupt keine Kundenorientierung und schon gar nicht an die Mitarbeiter gedacht. Und dann erhöht sich die ehemalige Mutter auch noch das Vorstandsgehalt. Dümmer geht eigentlich nimmer. Und sich dann wundern, daß alle Welt auf einem rumhackt. Warum nur, wird Dummheit in Deutschland immer noch nicht bestraft?

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