Traumurlaub auf den Malediven: So wird’s erschwinglich

Traumurlaub auf den Malediven: So wird’s erschwinglich

Vom Nischendasein zum begehrten Urlaubsziel: In nur gut vier Jahrzehnten hat sich der Tourismus in dem Inselstaat vor der Südwestküste Indiens vom unbeachteten Nischendasein zum wichtigsten Wirtschaftszweig des Landes mit fast 30 Prozent Anteil am nationalen Bruttosozialprodukt entwickelt. Aus heutiger Sicht mutet es auch schwer verständlich an, dass eine offizielle UNO-Delegation bei einem Besuch vor Ort in den 1960er Jahren die Inseln als für den Fremdenverkehr ungeeignet einstufte. Heute besuchen jedes Jahr über eine Million ausländische Gäste die Malediven, die meisten Besucher 2015 nach den Chinesen mit fast 360.000 Reisenden waren die Deutschen mit über 105.000 Urlaubern.

Hier logiert man wie ein Prominenter: Wenn man es sich leisten kann

Die große Attraktivität des Landes speist sich natürlich primär aus dessen landschaftlichen Gegebenheiten. Leuchtend weiße Strände unter grünen Palmen am makellos und tief blau schimmernden Meer machen die tropischen Eilande zum Traumziel schlechthin. Bade- und Wassersporturlaub ist hier in Reinkultur möglich; viele der aktuell ca. 100 Hotels belegen dabei sogar eine eigene Insel ganz für sich alleine, sodass man sich fast wie ein Filmstar mit einem Privatstrand vorkommen kann. Neben diesen meist sehr luxuriösen und mit allen „Schikanen“ ausgerüsteten, jedoch auch dementsprechend kostspieligen Resorts sind in den letzten Jahren verstärkt auch günstigere Möglichkeiten für Kost und Logis auf den Malediven entstanden.

Der Tourismussektor wird seit 2009 liberalisiert und lässt die Preise purzeln

Statt Hunderte oder gar Tausende Euro zahlt man in den staatlich stark geförderten neuen „Guesthouses“ deutlich weniger pro Nacht und Person. Darüber hinaus kommt man hier auch sehr viel einfacher in Kontakt mit den Einheimischen, die in den teuren Hotels sonst eher als Personal angestellt sind. Viele solcher Unterkünfte findet man vorwiegend auf dem Kaafu Atoll, dem Thoddoo-Atoll und der Insel Rasdhoo im Verwaltungsgebiet Alif Alif.
Auch auf der Insel Maafushi im Süd-Malé-Atoll und auf der, in den Jahren 1997 bis 2002 künstlich aufgeschütteten Insel Hulhumalé, befinden sich die „Guesthouses“. Mit einer Entfernung von zirka 20 Kilometern vom internationalen Flughafen aus, sind sie zudem verhältnismäßig leicht zu erreichen.

Mit einigen Tricks und etwas Planung kann man einen Urlaub auf den Malediven durchaus günstig gestalten

Es gibt noch einige weitere Möglichkeiten, um auf den generell sicher nicht ganz günstigen Malediven die Reisekasse zu schonen. So sollte man den näher an Malé liegenden Unterkünften den Vorzug geben. Auch beim Transport sollte man besser das deutlich billigere Schnellboot, als das teure Wasserflugzeug wählen, denn die Kosten hierfür können sich schnell auf bis zu 450 Euro belaufen. Transfers vom Flughafen zur Unterkunft sollten möglichst schon von Deutschland aus gebucht werden. Außerdem schont ein Urlaub in der Nebensaison von Juni bis Oktober den Geldbeutel außerdem spürbar. Pauschalreisen und Komplettpakete sind zudem meist günstiger als Individualreisen und auch bei der Verpflegung macht sich eine Vollpension in der Regel schnell bezahlt.


Bild: Thinkstock, 478061229, iStock, wiratgasem

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