Terahertzkamera als mögliche Alternative zum Nacktscanner

Terahertzkamera wurde von Wissenschaftler am Institut für Photonische Technologien in Jena entwickelt. Bereits 2005 wurden auf dem Gebiet der passiven Terahertzkameras erste Erfolge errungen.

Terahertzkamera ohne gesundheitsgefährdende Strahlung

Die Terahertzkamera mit die elektromagnetischen Wellen, die vom Körper ausgehen und mit einer Wellenlänge von unter einem Millimeter abgegeben werden. Das Strahlungsspektrum liegt zwischen Infrarot- und Mikrowellenstrahlen. Die Terahertzkamera arbeitet immer passiv und setzt den Menschen zu keiner Zeit aktiv einer wirklichen Strahlung aus.

Das Bild der Terahertzkamera ist dem eines Wärmebildes bzw. eines Infrarotbildes sehr ähnlich. Statt gut sichtbare anatomische Einzelheiten sieht man lediglich den Umriss des Körpers. Getragene Gegenstände erscheinen als Schatten.

Da die Terahertzkamera ausschließlich Strahlen misst und im Gegensatz zu den Nacktscanner keine abgibt, sind Details wie Genitalien oder Prothesen nicht zu sehen. Zudem setzt die Terahertzkamera der Person keiner Bestrahlung aus, die ein zusätzliches Risiko darstellt. Damit könnten die Terahertzkameras eine sinnvolle Alternative zum Nacktscanner darstellen, der mit herkömmlichen Röntgenstrahlen arbeitet. Die ionisierende Wirkung der Röntgenstrahlen können zudem Zellschäden verursachen.

Terahertzkamera als sinnvolle Alternative zum Nacktsanner

Ein weiterer Vorteil der Terahertzkamera gegenüber den Nacktscanner ist, dass die zu untersuchende Person durch die hohe Empfindlichkeit der Kamera nicht in unmittelbarer Nähe des Geräts aufhalten muss. Es reiche aus, wenn man in einiger Entfernung an der Terahertzkamera vorbeigehe.

Die Entwickler des innovativen Konzepts der Terahertzkamera wurden 2009 mit dem Thüringer Forschungspreis ausgezeichnet. Zurzeit wird die Technik in Jena als Körperscanner getestet und von den Forschern geprüft. Wann die Kamera produziert und erstmalig an Flughäfen eingesetzt werden kann, ist bislang unklar.

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