Taschendiebe auf den Weihnachtsmärkten: So schützen Sie sich!

Zwei junge Frauen mit Glühwein in der Hand

Die großen Menschenmassen auf Deutschlands Weihnachtsmärkten ist ein wahres Paradies für Taschendiebe. Dabei verfolgen sie bestimmte Vorgehensweisen um an Ihre Geldbörsen zu gelangen. Wir verraten, wie Sie sich schützen können.



Auch in diesem Jahr wird auf Deutschlands Weihnachtmärkten gestohlen was das Zeug hält, denn die gefüllten Weihnachtsmärkte bieten Taschendieben eine perfekte Umgebung. Besonders beliebte Tricks sind diese:

Ablenkungen im Gespräch

Viele Taschendiebe verwickeln Ihre potentiellen Opfer vor dem Diebstahl in ein lockeres Gespräch, um die Aufmerksamkeit auf etwas Anderes zu lenken. So fragt man Sie beispielsweise nach dem Weg oder bittet Sie kurz an einer Umfrage teilzunehmen. Viele Opfer sind in diesen Situationen unachtsam und bemerken den Diebstahl nicht. Häufig sind Dieb und Gesprächspartner nicht einmal dieselben Personen – sie arbeiten meist als Duo oder Gruppe.

Taschen aufschlitzen

Eine weitere Masche gelingt vor allem geübten Dieben, die kein Interesse daran haben mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Flink und geschickt schneiden sie Taschen auf und entwenden Handy, Portemonnaies und andere Wertgegenstände. Das geschieht meist so schnell, dass es weder Ihnen noch Ihren Begleitern oder anderen Marktbesuchern auffällt. Und selbst wenn doch, geht der Dieb in der Menschenmenge unter.

Zur Vorbeuge

Um sich vor Taschendieben zu schützen sollten Sie auf Veranstaltungen mit großen Menschenmassen und viel Gedränge Ihre Wertgegenstände nah am Körper tragen. Jackeninnentaschen sind ideal geeignet. Wenn eine Handtasche dennoch mitgeführt wird, sollte diese vor dem Körper getragen werden und mit der Hand geschützt werden. Vor allem dann, wenn Sie von Unbekannten in ein Gespräch verwickelt werden.

Da Taschendiebe Portemonnaies in Hosen– und Jackentasche kinderleicht entwenden können, sollten sie lieber Innen getragen oder durch eine Kette am Gürtel geschützt werden.

Tipps für Betroffene

Sollten Sie dennoch bestohlen worden sein, gilt es, schnell zu handeln. Bitten Sie die Personen um sich herum um Hilfe. Vielleicht ist der Dieb noch nicht so weit entfernt und macht ungewollt auf sich aufmerksam. Ansonsten sollten Sie Ihre Kredit- und Girokarten sofort unter der Notrufnummer 116 116 sperren lassen.

Um auch das Lastschriftverfahren zu unterbinden, müssen Sie Ihre Girokarte bei der Polizei als vermisst melden.

Foto: Fotolia, 58826557, Dan Race

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