Super Cars

Shaun Southern und Andrew Morris, die beiden Grafiker und Coder der 2-Mann-Softwareschmiede Magnetic Fields, sorgten 1990 nicht nur mit dem ersten Teil der Lotus Esprit Turbo Challenge-Reihe für Aufsehen, sondern auch mit dem ebenso spaßigen Super Cars.

 Hat man gewonnen, wird man von der Menge bejubelt und beklatscht. Verliert man, klatscht keiner mehr…

Bevor man auf die Rennstrecke losgelassen wird, muss man sich erstmal von seinem mageren Startkapital einen Wagen kaufen. Zur Auswahl stehen insgesamt 3 verschiedene Fahrzeugtypen, die jeweils mit verschiedenen Motorisierungen zu haben sind. Am Anfang kann man sich natürlich nur den langsamsten Wagen leisten, eine Kopie des Alfa Romeo SZ. Geld für Originallizenzen hatten die Macher anscheinend nicht, denn auch die anderen beiden Fahrzeuge sind nicht namentlich genannt, aber deutliche Nachbildungen der Supersportwagen Cizeta Moroder und Honda NSX.

 Der Hauptbildschirm: links die Streckenauswahl, rechts der Autohändler. Unter "Garage" geht’s zum Shop.

Ein wirklich lustiges Feature ist der Autoverkäufer, mit dem man sogar verhandeln und den Preis drücken kann – wenn man denn die richtige Antwort parat hat. Ansonsten muss man ohne neues Auto abziehen, hat sich aber wegen der lustigen Sprüche des Verkäufers köstlich amüsiert. Wenigstens kann man sich dann noch im ebenso genialen Shop umsehen. Dieser bietet nämlich nicht nur neue Reifen, die man alle paar Rennen erneuern muss, und Benzin, sondern so praktische Gimmicks wie verbesserte Kurvenlage, bessere Bremsen oder sogar eine Frontrakete, die man auf seinen Konkurrenten abfeuern kann. Gemein, aber wirksam. Und vor allem: lustig!

 Die nette Shopverkäuferin. Man achte auf die coolen Gimmicks wie "Front Missile", "Side Armour" und "High Speed Kit".

Insgesamt stehen 9 Strecken zur Auswahl, die man in 3 Rennklassen (sprich Schwierigkeitsgraden) zu meistern hat, die man aber frei wählen kann. Mann muss also nicht stur alle 9 Strecken nacheinander fahren. Das Rennen wird dann aus der Vogelperspektive gespielt, was zunächst etwas Übung mit der Steuerung erfordert. Doch nach ein paar Runden hat man diese schnell verinnerlicht. Auf den Strecken sind einige fiese Hindernisse verteilt, z.B. Sand, der einen ziemlich abbremst oder Öl, was den Wagen gehörig ins Schleudern bringt.

 Gas geben!

Super Cars ist wie die Lotus-Spiele ein zeitloser Klassiker, der auch noch heute eine Menge Spaß macht. Einziger Wermutstropfen: man kann leider nur alleine spielen. Aber zum Glück gibt es ja noch Super Cars 2. Mehr dazu beim nächsten Mal!

 Jetzt scharf rechts!

Super Cars erschien für Amiga, Atari ST, ZX Spectrum, C64 und Amstrad CPC.

5 Meinungen

  1. Haben Sie das gelesen!? Nix mehr mit umsonst! Der Papst hat inzwischen plötzlich sämtliche schriftlichen Ergüsse (welche denn sonst) unter copy right stellen lassen und hat manchen noch uninformierten Zitierern haushohe Rechnungen zuschicken lassen für die Verwendung seines geistigen Eigentums. Das kommt mir vor als wäre man auf einem legalen Parkplatz gestanden und nach dem Einkaufen steht da plötzlich ein „Parken verboten“-Schild neben dem Auto und es hängt ein fetter Strafzettel unter dem Scheibenwischer. Pech gehabt. Aber Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. So kanns gehen.

  2. Da hab‘ ich aber glück gehabt, dass ich als verheirateter Protestant noch eins abbekommen hab‘. Und da der Mann ja mal Professor war, wird er sich sicher auch freuen, wenn man sein Zeug fleißig zitiert – natürlich mit Fußnote.F.C.

  3. War echt nen tolles Spiel, aber der zwote Teil ist eindeutig spassiger!

  4. Der Autoverkäufer war hammerlustig!

  5. Ja, der Autoverkäufer war echt der Knaller! Schade, dass es so etwas bei NEED FOR SPEED und Konsorten nicht mehr gibt…

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