Stullen waren gestern: Der „Lunchboxdad“ weiß, was Kinder mögen

Stullen waren gestern: Der "Lunchboxdad" weiß, was Kinder mögen

Beau Choffron aus der Nähe von San Francisco weiß, wie er seine Kinder glücklich machen kann: Einmal in der Woche gibt der liebevolle Vater ihnen ein ganz besonderes Lunchpaket mit in die Schule. Da liegen dann statt schnöder Wurst- und Käsebrote aufwendig gestaltete Snacks in Form von den Minions oder Shaun dem Schaf in der Brotbox.


Normale Lebensmittel werden zu außergewöhnlichen Kunstwerken

Und dafür benutzt der Brotkünstler nicht einmal ausgefallen Sachen: Aus Toastbrotscheiben, Tortillawraps oder Pancakes werden Köpfe, Körper oder Autos, zurechtgeschnittenes Obst und Gemüse dient als Deko und mit Lebensmittelfarbe verleiht den leckeren Kunstwerken den letzten Schliff. Käse, Frikadellen, Salat, Nüsse und andere Beilagen kommen ebenfalls zum Einsatz – zum Beispiel als Hintergrund. Um die Lebensmittel in die rechte Form zu bringen nimmt er Messer, Plätzchenausstecher und Zahnstocher zur Hilfe. Er achtet immer darauf, die Zutaten ausgewogen zu mischen – ganz im Sinne des japanischen Bento, bei dem unterschiedliche Speisen zusammen in einer Box serviert werden. Sättigungsbeilagen wie Brot und Reis treffen dann zum Beispiel auf süßes Obst, frisches Gemüse und leckeren Käse.

Motto-Boxen für den Lunch

Jede Box verfolgt immer ein bestimmtes Motto. Neben den Minions und den niedlichen Schafen verarbeitet Beau Choffron auch andere Lieblingsserien und -filme seiner Kinder zu Lunch: Darth Vader aus Star Wars, die Eiskönigin oder My Little Pony sind auch schon zum Anbeißen gewesen. Genauso wie die Schulanfang-Lunchbox, die Unterwasser- Lunchbox, die Aprilwetter- Lunchbox oder die Baseball- Lunchbox. Jede einzelne Lunchbox ist ein wahres Kunstwerk und zum Essen fast zu schade. Wie gut, dass er die Kreationen immer bildlich festhält und auch Anleitungen bereitstellt. Diese findet man auf der Webseite www.lunchboxdad.com.

Mit Liebe gemacht

Mit seinen kreativen Ideen war der selbsternannte Lunchboxdad schon in zahlreichen Fernsehshows in den USA. Warum er sich die Mühe macht? Er sagt, er möchte seinen Kindern auf diesem Weg zeigen, dass er sie liebt – auch wenn die sich gerade im Kindergarten oder in der Schule aufhalten. Weil die Gestaltung der Lunchboxen mitunter sehr aufwendig ist, macht er sich meistens nur einmal in der Woche die Mühe: 20 Minuten benötigt er im Schnitt für eine Mahlzeit.


Bildquelle: Thinkstock, 477010853, iStock, nata_vkusidey

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