Stipendium: Tipps und Hinweise zum Antrag auf Forschungsunterstützung

In Deutschland steigt die Zahl der Studenten jährlich kontinuierlich an. Doch immer noch ist die Haupteinnahmequelle der Studenten die Eltern. etwas über die Hälfte ihres Einkommens bestreiten die Studenten durch eigene Arbeit und ungefähr ein Drittel macht eine Unterstützung mit Bafög aus. Doch der Fachkräftemangel gerade im akademischen Bereich wird in den nächsten Jahren drastisch steigen. Somit sind Land und Wirtschaft gezwungen weitere Unterstützungen anzubieten.

Stipendium beantragen: So wirds gemacht!

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Antragsstellung

Das Wichtigste bei der Vorbereitung eines Stipendiums ist der Antrag darauf. Zunächst müssen natürlich persönliche Angaben wie Adresse, Telefonnummer, Name und Geburtsdatum gemacht werden. Danach folgt die Angabe der schulischen bzw. beruflichen Ausbildung, die man bisher absolviert hat. Meistens ist die Angabe der bisher abgelegten Prüfungen von Belang und die Auskunft darüber, welche Prüfungen man momentan vorbereitet. Des weiteren sollte man vorher bereits wissen über welchen Zeitraum man das Stipendium beantragen möchte. Die bisherige Finanzierung des Studiums oder der Promotion sind weiterhin ein Punkt, der im Antrag abgefragt wird. Im Anhang werden ein Lebenslauf, ein Zeitplan für die geplanten Studienleistungen im Antragszeitraum des Stipendiums und Kopien der Zeugnisse verlangt.

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Die richtige Wahl

Laut Bundesverband Deutscher Stiftungen sind mehr als 1750 Einrichtungen regristriert, die Stipendien vergeben. Wirtschaftliche Unternehmen vergeben jährlich rund 6000 Stipendien. Die Begabtenförderwerke haben 2009 etwa 23.000 Studenten gefördert. Um sich klar zu machen, welcher Anbieter der Richtige für einen selber ist, sollte man sich überlegen, wer am besten zu einem selbst, aber auch zum gewählten Studiengang passt.

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Institutionen

Der Stipendiatenbund des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) fördert ausländische Studierende, Graduierte und Wissenschaftler. Er bietet Unterstützung für das Studium, für eine Forschungsarbeit oder einen Lehraufenthalt in Deutschland. Die geförderten Studenten bekommen einen vorher festgelgten Geldbetrag in einer monatlichen Auszahlung. Meist werden Studierende voll gefördert, das heißt das der Lebensbedarf gedeckt ist und deshalb auch mehrere Stipendien nebeneinader untersagt sind. Der Partei Bündnis`90 – Die Grünen nahe Heinrich- Böll-Stiftung bietet Stipendien an, genauso wie die CDU-nahe Konrad Adenauer Stiftung und die SPD-nahe Friedrich Ebert- Stiftung. Neben hervorragenden Studienleistungen zählen hier auch gesellschaftliches Engagement, das bei den Studierenden vorhanden sein sollte.

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Aufnahmekriterien

Die Studienstiftung des deutschen Volkes verlangt von ihren Bewerbern zum Beispiel ein persönliches Gespräch, persönliche Toleranz und soziale Verantwortung sowie einen Aufnahmetest, der gegen eine Gebühr von 50 Euro in den Testzentren unter Aufsicht abgenommen wird. Mit diesem Eingangstest für Erst- oder Zweitsemester fördert die Stiftung insbesondere Studenten aus bildungsfernen Elternhäusern sich unabhängig von Professorenmeinungen für ein Stipendium zu bewerben.

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