Sparen – die Psychologie der Selbstüberlistung

family: ‚Calibri‘,’sans-serif'“>Am Anfang sollte immer ein durchdachter Sparplan stehen. Man muss sich im Klaren sein, wofür man sein Geld anlegen und bewahren möchte. Große Ziele, wie ein Auto oder ein Haus, erfordern ein sehr langfristiges Sparen, wohingegen ein Fernseher oder Möbelstücke einen kurzen Zeitraum beanspruchen. So sollte man beim Sparen zwei verschiedene Wege gehen: einerseits einen Geldbetrag, der nicht so groß ist und über dem man jederzeit verfügen kann, auf ein Sparkonto einzahlen. Dies ist für kleinere Anschaffungen die einfachste Lösung.

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Wesentlich komplexer wird das Sparen auf einen größeren Geldbetrag, da an dieser Stelle unzählige Anlageformen existieren. Sparbriefe, Aktien, Fonds, Bausparen oder Lebensversicherungen sind nur eine kleine Auswahl dessen, was einem letztendlich zur Verfügung steht. Um den Überblick nicht zu verlieren, sollte man einen Finanzberater zu Rate ziehen, der die zur Verfügung stehenden Gelder optimal verteilt und gewinnbringend anlegt. Insgesamt sollte aber das Sparbudget niemals mehr als 20 Prozent des gesamten Einkommens überschreiten, um genügend Freiraum für kleinere Investitionen zu lassen.

An dieser Stelle setzt dann der Belohnungseffekt ein, denn ständiges Sparen ohne sich selbst ab und zu eine Freude zu bereiten frustriert und führt letztendlich dazu, dass übereilt auf Kredite zurückgreift, um sich den lang gehegten Traum zu erfüllen. Also immer wenn die Sehnsucht nach dem großen Traum zu groß wird, lieber eine kleine Anschaffung machen, um sich selbst zu überlisten.

Keine Meinungen

  1. Sparbuch? Sparbuch? Mit 0,5% Zinsen? Dann bitte wenigstens ein Cash-Konto, Tagesgeldkonto oder einen Geldmarktfonds (wegen der Sicherheit als Sondervermögen außerhalb des Einlagesicherungsfonds bis 20.000,-). Da bietet z.B. Comdirekt schon über 4% aktuell an. Oder der Commerzbank Money Market mit auch knapp 4%. Ist ja immer noch besser als Sparbuch.

  2. Im Prinzip kein schlechter Vorschlag, allerdings verfügen viele Menschen nicht über die geforderten Summen und müssen deshalb klein anfangen.

  3. Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden, deshalb auch Vorsicht bei „kleineren Anschaffungen“ als „Belohnung“. Gönnen Sie sich lieber etwas, was kein Geld kostet, da gibt es soooo viel…

  4. Webdesign Hamburg

    Bei den „Dauertiefpreisen“ der vielen Discounter und der Aussage, dass man durch Einkaufen „sparen“ könnte, ist es doch ein Wunder, dass sich hier Probleme zu ergeben scheinen.

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