Sonnenbrand: Vorbeugung und Behandlung der sonnigen Gefahr

Gerade bei Nachrichtenmeldungen von hohen Ozonkonzentrationen in der Luft sollte man besonders vorsichtig sein. Das erhöht die Gefahr eines Sonnenbrands noch mehr.

Zarte Kinderhaut ist besonders gefährdet. Ungeschützt sollten diese auf keinen Fall länger als zehn Minuten der prallen Sonne ausgesetzt sein.

Gefahren des Sonnenbrands

Sonnenbrand ist eine Verbrennung ersten Grades. Selbst wenn keine Spuren zurückbleiben, die Haut merkt sich jeden Sonnenbrand. Starker und häufige Verbrennungen lassen die Haut vorzeitig altern und schädigt sie dauerhaft. Massive Sonneneinstrahlung begünstigt die Entstehung von Hautkrebs.

Wie kann man Sonnenbrand vorbeugen?

Die Bräunung der Haut ist die erste natürliche Schutzmaßnahme. Man kann dem Körper zusätzlich helfen:

  • Im Schatten bleiben, die Sonne meiden.
  • Bäder meiden, denn Wasser verstärkt die UV-Strahlung und wäscht aufgetragenen Sonnenschutz ab.
  • Zur Unterstützung der Hautpigmente den Karotinhaushalt durch Konsum von stark farbigen Obst– und Gemüsesorten wie Karotten oder Paprika oder Vitaminpräparaten aufstocken.
  • Sonnencreme auf die nackte Haut auftragen. Den richtigen Lichtschutzfaktor müssen sie für Ihren Hauttyp aussuchen. Sehr hellhäutige Menschen (Typ I) mit Sommersprossen können höchstens zehn, hellhäutige Europäer (Typ II) höchstens 20, Mischtypen (Typ III) höchstens 30 und mediterrane Typen (Typ IV) höchstens 40 bis 50 Minuten ohne Fremdschutz in der Sonne bleiben.

Multiplizieren sie die Eigenschutzzeit Ihrer Haut mit dem Lichtschutzfaktor der Sonnencreme, erhalten Sie die maximale Aufenthaltsdauer. Beispiel: Typ II kann sich bei Lichtschutzfaktor 10 etwa für drei Stunden in der Sonne aufhalten. Je niedriger die Eigenschutzzeit ist, desto weniger Sonne verträgt die Haut generell und desto höher muss der minimale Lichtschutzfaktor gewählt werden. Menschen vom Typ I sollten mindestens zu Lichtschutzfaktor 20 greifen.

Eine neue Variante: Kleidung mit UV-Schutz  tragen. Nähere Informationen darüber finden Sie hier.

Wie kann man Sonnenbrand behandeln?

Wenn die Haut sich rötet und Druck schmerzt, ist es schon geschehen. Die Rötung der Haut ist eine natürliche Schutzreaktion, welche die Durchblutung fördert. Je stärker der Sonnenbrand ist, desto dringender wird eine zusätzliche Behandlung empfohlen.

Hilfe bei leichtem Sonnenbrand:

  • Joghurt oder Speisequark auf die Haut geben, für eine halbe Stunde einwirken lassen und mit lauwarmem Wasser sanft abspülen.
  • Alternativ Saft von frischen Zitronen oder Limetten verwenden.
  • Viel Wasser, Säfte und Schorlen trinken.
  • Aloe Vera, am besten von der frischen Pflanze, einreiben, das erhöht den Feuchtigkeitshaushalt.
  • Oder die Gerbstoffe aus der Eichenrinde für eine Tinktur nutzen.
  • After-Sun-Lotionen aus der Apotheke auftragen. Feuchtigkeitscremes grundsätzlich fetthaltigen Cremes vorziehen.

Was tun bei starkem Sonnenbrand?
Wenn sich Blasen bilden oder Sie wegen auffälligen Stellen Angst vor Hautkrebs bekommen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Vorsorgeuntersuchungen beim Dermatologen informieren über die Bedürfnisse und Gefahrenzonen der eigenen Haut. Gerade in Zeiten des Klimawandels sollte man sich verstärkt um seine Haut sorgen.

3 Meinungen

  1. Sören Rinkert

    In der Apotheke wurde mir Panthenol zur Behandlung empfohlen. Da gibt es wenig Alternativen sagte man mir. Ein paar Hausmittel scheint es ja doch zu geben.

  2. Hallo,

    habe an der nase einen alten schnitt der ab und zublutet.
    mann es ganz schwer zum stillstand bringen.
    der riss platzt stendig auf und blutet stark.was kann ich tun.

    mfg.gabi

  3. Hi,Ich habe von meinem alten Sportlehrer einen Tipp bekommen wie man schnell Nasenbluten stoppen kann. Einfach kaltes Wasser, direkt vom Wasserhahn, durch das blutende Nasenloch hoch ziehen. Das wiederholt man 3-5 mal, bis die Blutung aufhört. Dauert nur 1-2 Minuten und klappt bei mir wirklich IMMER! Ich kann nicht sagen ob diese Methode medizinisch korrekt ist aber sie hilft und zwar schnell!LG Vera

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