Schottland: Die besten Sehenswürdigkeiten

Schottland: Die besten Sehenswürdigkeiten

Schottland – bekannt durch die Kilts, den Whisky und den Legenden um das Ungeheuer von Loch Ness. Auch Burgruinen, Inseln und riesige Seen lassen das Reisefieber steigen. Hier erfahren Sie, welche Sehenswürdigkeiten Sie auf Ihrem Schottland-Trip auf jeden Fall ansteuern sollten!

Loch Ness

Loch Ness kennt dank der Legenden, die sich um das mysteriöse Ungeheuer von Loch Ness – „Nessie“ – ranken, jeder. Aber der Süßwassersee im schottischen Hochland hat noch viel mehr zu bieten: Cherry Island ist die winzige Insel, die als einziger Überrest von einer künstlich angelegten Insel noch vorzufinden ist. Außerdem kann man den See mit dem Boot erkunden; so erhält man eine tolle Sicht auf die umliegende hinreißende Landschaft der Highlands, die für ihre Burgen berühmt ist.

Urquhart Castle

Die am Loch Ness gelegene Burgruine des Urquhart Castle ist ein schönes Ausflugsziel. Zu der Ruine gehören unter anderem ein Souvenirshop, ein Café mit traumhaften Blick über den Loch Ness, sowie eine Ausstellung mit Fundstücken der Ruine, einem Kino, in dem Informationsfilme gezeigt werden, und ein Nachbau des Schlosses. Der Nachbau zeigt, wie das Schloss während seiner Blütezeit aussah. Am besten erhalten ist das „Tower House“, in dem einst der Burgherr mit seiner Familie und seinen engsten Vertrauten wohnte. Auch von hier hat man eine schöne Sicht über den See.

Edinburgh Castle

Das Edinburgh Castle ist das wohl bekannteste Schloss Schottlands. Es wurde auf einem erloschenen Vulkan erbaut und man kann so vom Schloss aus über die ganze Stadt blicken. Die schottischen Kronjuwelen – die zu den ältesten Europas gehören –, dunkle Verliese und die Geburtskammer von König James gibt es in dem Schloss zu besichtigen. Von Montag bis Samstag um dreizehn Uhr ertönt die als Touristenattraktion geltende „One O’Clock Gun“. Führungen sind im Eintrittspreis bereits enthalten.

Arthur’s Seat

Um den 251 Meter hohen Hausberg Edinburghs zu erklimmen, gibt es zwei Wege, für die man jeweils circa eine Stunde benötigt. Der Höhenunterschied mag zwar nicht viel sein, aber das letzte Stück ist sehr steil und die Pfade sind ziemlich schmal. Festes Schuhwerk ist zu empfehlen. Auf beiden Wegen nach oben ist es möglich sich die Ruinen der St. Anthony’s Chapel anzuschauen.

Glennfinnan-Viadukt

Das Glenfinnan-Viadukt ist eine Eisenbahnbrücke auf der Strecke von Mallaig nach Fort William. Harry-Potter-Fans wird das Viadukt bereits bekannt sein; Auf seiner Strecke nach Hogwarts überquerte der Hogwarts-Express das Viadukt nämlich in mehreren Filmen. Die Strecke kann man mit der Jacobite Steam Train selbst entlang fahren.

Dunrobin Castle

Das an der schottischen Ostküste erbaute Dunrobin Castle ist das größte Wohngebäude in den nördlichen Highlands. Während das Schloss in früherer Zeit als Wohnsitz der Sutherland Grafschaft diente, ist es heutzutage eine Touristenattraktion. Das Schloss ist von April bis Oktober für Besuche geöffnet, der nach dem Vorbild von Versailles angelegte Garten des Anwesens hingegen ganzjährig und hat unter anderem eine Falknerei zu bieten, wo zwei Mal täglich eine Flugshow stattfindet. Zudem befindet sich im Garten ein Museum, in dem Jagdtrophäen ausgestellt sind.

Elgin Cathedral

Die Kathedrale von Elgin wurde im Jahre 1224 erbaut und wurde 1390 vom Earl of Buchnan niedergebrannt. Die Kirche ließ die Kathedrale wieder aufbauen, die Naturgewalten setzten ihr jedoch zu und so brach der größte mittlere Turm Anfang des 18. Jahrhunderts zusammen. Gegenwärtig ist von dem ehemaligen Glanz der Kathedrale kaum noch was zu erkennen, sie ist eine Ruine, die trotz allem einen Besuch wert ist: Führungen werden unter der Woche angeboten und es ist möglich einen der beiden Türme zu besteigen, von dem man eine tolle Aussicht hat.

Fort George

Nach der Schlacht bei Culloden im Jahr 1746, bei der das erste Fort George in Inverness in die Luft gejagt wurde, wurde unter George II eine neue Festung erbaut. An drei Seiten von Wasser umgeben wurde Fort George die beeindruckendste Artillerieanlage Großbritanniens. Weitestgehend noch im Originalzustand ist Fort George noch heute Standort des Blackwatch-Regiments, aber ein großer Teil steht für Besucher offen. So können Interessierte etwas über die Geschichte des schottischen Militärs erfahren und mit etwas Glück lassen sich auch Delfine in der Bucht beobachten.

Tipp: Heritage Pässe

Mit den Heritage Pässen, die man entweder im Internet oder an den vielen Sehenswürdigkeiten kaufen kann, erhält man Eintritt in die schottischen Touristenattraktionen. Der Scottish Heritage Pass gewährt Einlass in über 120 Attraktionen, das National Trust for Scotland Discover Ticket, bietet Einlass in über 100 Sehenswürdigkeiten und mit dem Historic Scotland Explorer Pass gibt es Eintritt in über 75 Attraktionen. Die Pässe sind für verschiedene Dauer ausgelegt und nicht mit jedem Pass gibt es Einlass in jede Sehenswürdigkeit. Also: Vor der Reise schauen, welcher Pass am besten auf die eigene Reise passt.
 
 
Bildquelle: Pixabay, 1761292, 12019

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