Schnoor in Bremen – Der älteste Stadtteil der Hansestadt

Seinen Namen verdankt Schnoor dem alten Schiffshandwerk. Die Gänge und Gassen zwischen den Häusern standen oft in Zusammenhang mit Berufen und Gegenständen. Schnoor, niederdeutsch von Schnoor, Snoor = Schnur, war der Bereich, in dem Seile und Taue hergestellt wurden.

Schnoor – historischer Stadtteil mit modernen und kulturellen Flair

Im Stadtteil Schnoor bilden die Geschichte von Bremen, der Tourismus und das tägliche Leben eine Einheit, wie man es nur selten zu sehen bekommt. Die hochaufragende St. Johannis-Kirche und die typisch hanseatische Architektur der Häuser bilden ein Stück lebendiger Vergangenheit. Viele Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert sind erhalten geblieben und vermitteln einen intensiven Eindruck vom Leben in früheren Zeiten.

Schnoor ist jedoch kein museales Ausstellungsstück, sondern ein lebendiger Ort mit einer Vielzahl kultureller Einrichtungen. Von Theater, Varieté, Galerien und Museen über Kunsthandwerksbetriebe und  Antiquitätsgeschäfte bis zu regelmäßigen Lesungen in verschiedenen Buchhandlungen.

Ältester Stadtteil von Bremen

In Schnoor kann viele hundert Jahre hanseatischer Geschichte und Tradition erlebt werden. Die erste schriftliche Erwähnung von Schnorr reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, als an der Stelle des heutigen Stadtteils ein Franziskanerkloster erbaut wurde. Im 14. Jahrhundert wurde die dazugehörige Propsteikirche St. Johann errichtet.

Viele Jahrhunderte lang war Schnoor ein Viertel für Flußfischer und Schiffer. Mit den Franziskanern zogen immer dann auch immer Handwerker und Gewerbetreibende in das Viertel. Während das Kloster 1834 abgerissen wurde, blieb die Kirche erhalten und ist heute die einzige rein gotische Kirche in Bremen. Nach einer umfassenden Restaurierung im Jahr 1994 ist die Kirche ein wahres Schmuckstück von Schnoor und ganz Bremen.

Eine Meinung

  1. Anja @ www.pcprima.de

    Schon seit meiner Kindheit, empfand ich den Schnoor mit seinen engen Gassenn als etwas ganz besonderes. Ich werde über die Weihnachtstage meine alte Heimat besuchen gehen und dabei natürlich dem Schnoor einen Besuch abstatten. Ich freue mich schon …Anja

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