Salomon Kalou bei der WM 2010 für die Elfenbeinküste

Dass er eines Tages das orangefarbende Nationaltrikot überstreifen würde, das war sich Salomon Kalou gewiss. Doch spielte in seinen Überlegungen nicht sein Geburtsland, die Elfenbeinküste die Hauptrolle, sondern vielmehr die Heimat des großen Johan Cruyff – die Niederlande.

Vorausgegangen war sein Wechsel im Alter von 17 Jahren vom ivorischen Rekordmeister ASEC Mimosas zum niederländischen Spitzenclub Feyernoord Rotterdam, wo er als Offensiv-Allrounder in den folgenden drei Jahren in 67 Ligapartien 25 Tore erzielen konnte.

Salomon Kalou: Elfenbeinküste statt Niederlande

Davon beeindruckt und um das enorme Potenzial Salomon Kalous wissend, setzten die „Oranje“ um den damaligen Bondscoach Marco van Basten alle Hebel in Bewegung um das Talent einzubürgern und somit die Voraussetzung zu schaffen, ihn für die Nationalmannschaft und bevorstehende WM in Deutschland nominieren zu können. Doch setzten die strikten Einbürgerungsbestimmungen der Niederlande diesem Vorhaben ein jähes Ende.

Da seine Leistungen in der niederländischen Eredivisie europäischen Topclubs nicht verborgen blieben, zog er mitunter das Interesse des englischen Spitzenclubs, dem FC Chelsea, auf sich, der sich die Dienste Salomon Kalous für vier Millionen Euro sicherte und mit Superstar Didier Drogba den größten Hoffnungsträger der Elfenbeinküste in seinen Reihen hatte.

Folgerichtig debütierte Kalou im Jahr 2007 für die „Elefanten“, wie sie in der Elfenbeinküste ehrfürchtig bezeichnet werden und bestreitet nun im Alter von 24 Jahren seine erste Weltmeisterschaft, die zudem erstmalig auf dem „schwarzen Kontinent“ stattfinden wird.

Salomon Kalou: Glaube an erfolgreiche WM 2010

Als einer der vier Säulen neben Didier Drogba und den beiden Touré-Brüdern, Kolo und Yaya ist sich der Bruder von zwölf Geschwistern sicher, dass die WM 2010 für die Ivorer nicht bereits in der Vorrunde vorbei ist.

Doch stehen mit Portugal um Superstar Cristiano Ronaldo und Rekord-Weltmeister Brasilien gleich zwei Schwergewichte des Weltfußballs in der „Todesgruppe“ (mit Brasilien, Portugal und Korea) gegenüber. Zudem ist der Einsatz von Kapitän Didier Drogba nach einer Ellbogenfraktur in einem Testspiel noch ungewiss.

Gegen ein Duell gegen seine alte Heimat, die Niederlande, hätte Kalou gewiss nichts einzuwenden, denn dies würde für ihn und die „Elefanten“ mindestens den Einzug ins Viertelfinale bedeuten.

Eine Meinung

  1. Ich würde der Elfenbeinküste eine Außenseiterposition im Hinblick auf den Titel einräumen. Wenn sie durch ihre Todesgruppe kommen, dann gehören sie zu meinen Titelfavoriten 🙂

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