Royal Ascot – Das nostalgische Pferderennen nahe London

Der Eindruck ist auch nicht ganz unbegründet, denn Royal Ascot, wie das Pferderennen in UK heißt, ist das Topevent des Jahres, auf dem sich die britische High Society unter der Schirmherrschaft der Queen seit 1711 die Ehre und teilweise auch die Kante gibt. Letzteres kann man immer mal wieder im Fernsehen bestaunen: Da sitzen mehr oder weniger junge Damen mit ihren männlichen Begleitern erst mächtig steif und stilecht in der Loge und zwei Flaschen Schampus später auf dem Royal Ascot Rasen. Wen wunderst, irgendwer muss ja die Wirtschaft ankurbeln und bei über 150.000 Flaschen Champagner an einem Rennwochenende trinken. Aber auch andere Wirtschaftszweige profitieren vom Rennen, so sind Pferdewetten beim Royal Ascot hoch im Kurs.

Der Royal Ascot Ladies Day

Das Ascot Pferderennen dauert drei Tage, wobei am dritten Tag der so genannte Gold Cup Tag stattfindet, der auch unter dem Begriff Ladies Day bekannt ist. Dieses Event ist für den Ruf des Ascot Rennens verantwortlich, denn traditionell tragen die Damen an diesem Termin extravagante Hüte, die es regelmäßig in die Regenbogenpresse und die TV-Magazine schaffen, auch in Deutschland. Aber auch für die Männer gilt ein Dresscode, der auf der Homepage des Pferderennens einzusehen ist.

Ascot 2010 Tickets

Wer das Rennen im nächsten Jahr besuchen möchte, hat noch ein wenig Zeit, um sich geeignete Garderobe zuzulegen, denn Ascot 2010 findet erst im Juni, genauer gesagt vom 15. bis zum 19. Juni 2010 statt. Tickets für das traditionelle englische Pferderennen sind, man kann es sich denken, kein Schnäppchen. Aber neben dem High Society Event hat die Pferderennbahn in Ascot nahe London mehr zu bieten, denn natürlich finden hier nicht nur einmal im Jahr Rennen statt. So kann man Rennen auch zum Betfair Weekend im Juli oder z.B. zum Ascot Festival im September besuchen.

Eine Meinung

  1. Mein erster Besuch auf der Rennbahn in Ascot war ein kleiner Kulturschock für mich:
    als Deutscher Rennbahnbesucher im Mutterland des Pferderennsports – und dann auch noch in Ascot – erwartete ich natürlich eine besondere und vor Allem exklusive Atmosphäre.
    Ich war deswegen auch recht irritiert, als mein allererster Blick an diesem fast schon „heiligen“ Ort auf Stände, Jahrmarktbuden und ein mittelgroßes gelb/rotes Kinderkarussel fiel. Natürlich war das damals nur ein begrenzter Bereich in der Nähe des Eingangs
    und ich finde es gut, wenn neben den Rennen auch noch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten wird – ich hätte es damals in der Form aber so ehrlich gesagt nicht erwartet…

    Bereut habe ich diesen Rennbahnbesuch aber selbstverständlich auf keinen Fall.

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