Rippenbruch bzw. Rippenfraktur: Symptome und Behandlung

Beim Rippenbruch sind eine oder mehrere Rippen bzw. knorpelige Anteile gebrochen. Bei mehr als drei gebrochenen Rippen spricht man von einer Rippenserienfraktur. Wenn sich gebrochene Rippen in die Organe bohren, schlimmstenfalls in die Milz, Herz oder Lungen, ist die Situation lebensgefährlich.

Rippenfraktur: Symptome

Gebrochene Rippen machen sich durch schwere Schmerzen an der betroffenen Stelle bemerkbar, die mit dem Atmen schlimmer werden. Die Atmung ist durch den Rippenbruch stark eingeschränkt und fällt zunehmend schwerer.

  • Atemnot
  • Blutergüsse im Brustbereich
  • Druckschmerzen im Brustbereich
  • Knirschen oder Knacksen beim Ein- und Ausatmen
  • Einnahme einer Schonhaltung mit
  • Schonatmung als Folge

Wenn Sie an sich feststellen, dass Sie dauerhaft Ihre Haltung verändern und der Versuch, eine andere Haltung anzunehmen, mit Schmerzen einhergeht, ist eine Fraktur sehr wahrscheinlich. Serielle Frakturen schmerzen in der Regel so stark, dass jeder seine Scheu vor Arztbesuchen überwindet.

Brüche im Rippenbereich sollte niemand „auf die leichte Schulter nehmen“, da die Nichtbehandlung schwerwiegende Folgen haben kann. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass die Lungen aufgestoßen werden und einfallen. Beim Ein- und Ausatmen blähen sich die Lungenflügel entgegen der Atmung auf.

Rippenbruch: Behandlung

Um die Atmung zu erleichtern, verordnet der Arzt Schmerzmittel wie Tramadol oder Ibuprofen. Die Heilung von Rippenbrüchen dauert länger als andere Brüche, etwa bis zu sechs Wochen, weil sich die Rippen durch die Atmung ständig in Bewegung befinden.

Es ist wichtig, dass der Patient in den nächsten Tagen nach dem Bruch mehrmals tief einatmet. Die Schmerzmittel erleichtern diese ansonsten schmerzhafte Prozedur. Die Nachtruhe soll sich angenehmer gestalten, wenn man sich auf die verletzte Stelle legt. Dadurch soll sich der gegenüberliegende Rippenbereich ausweiten können.

Ist die Atmung zum Beispiel durch eine Rippenserienfraktur erschwert, wird der Sauerstoffgehalt im Blut gemessen. Bei sehr großen Einschränkungen der Atemwege muss der Patient maschinell mit Atemluft versorgt werden. Der Heilprozess wird mit regelmäßigen Röntgenaufnahmen kontrolliert.

Sollte ein Lungenflügel kollabieren, muss er mittels einer Saugdrainage, die von außen in die Lunge oder das Rippenfell eingeführt wird, entfaltet werden.

Sofern der Patient kein schaumiges Blut spuckt, so wie es bei Hustenreiz gelegentlich vorkommen kann, ist es möglich, die Heilung mit Bandagen zu fördern. Für diese Methode ist in der Regel ein Osteopath aufzusuchen.

Weiterführende Links

  • http://www.starker-ruecken.com/bandscheibenblog/kinesiotape-fuer-die-rippen/

Eine Meinung

  1. Meine Mutter hat eine Rippenfraktur gehabt aber sie wusste nicht darauf und spaeter war es sehr schlecht. Diese Tipps sind sehr wichtig und nutzbar! danke!

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