Putzplan – der ultimative Weg der Gleichberechtigung?

Ein Putzplan schafft Klarheit, wer wann und was putzt. Nebenbei vermeidet ein Putzplan gerade in einer Wohngemeinschaft eine Menge Ärger.

Auf der Internetseite putzplan.de  steigt einem beim Betrachten der zahlreichen Putzpläne die Vermutung auf, dass Putzen mit Putzplan sogar Spaß machen könnte. Denn die User nutzen das Portal zur Veröffentlichung der eigenen Putzpläne.

Allgemein lassen sich die Putzpläne für ein sauberes Heim in drei Kategorien unterteilen: Putzpläne ohne Aufgabenverteilung, Putzpläne mit fester Aufgabenverteilung oder Putzpläne mit wechselnder Aufgabenverteilung.

Putzpläne ohne Aufgabenverteilung

Putzpläne ohne Aufgabenverteilung: Dieser Plan ist der pädagogische Putzplan unter den Ordnungshütern und wird auch gerne als „Sozialpädagogenputzplan belächelt – Jeder putzt und macht sauber, wie er gerade mag. Eine Strichliste regelt bzw. kontrolliert wer welche Aufgaben, wie oft ausgeführt hat.

Eine andere Variante stellen die Putzpläne mit fester Aufgaben Verteilung dar – Die Aufgaben sind fest zugeteilt und jeder hat seinen eigenen Putzbereich.  Mitbewohner Nr. 1 ist zum Beispiel immer für das gesamte Bad verantwortlich. Sollten die Aufgaben nicht erfüllt werden, können die Mitbewohner ein Zeichen an den Plan anbringen, der nonverbal eine Aufforderung zum Putzen enthält.

Putzpläne für eine WG

Mein persönlicher Favorit: Die Putzpläne mit wechselnder Aufgabenverteilung – sind der WG-Klassiker und findet man dort meist in Form einer Drehscheibe wieder. In festen Abständen wechseln die Aufgaben. Eine Woche lang ist man für die Küche zuständig und der andere für die Böden in den gemeinschaftlichen Räumen.

Da die Reinlichkeitsvorstellungen unterschiedlich sind, ist ein Dringlichkeitsmerker sehr hilfreich. Innerhalb einer bestimmten, vorher abgesprochenen Zeit muss dann geputzt werden.

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