Priene, Milet und Didyma: Kulturhighlights in der Türkei

Ausgrabungsstätte in Priene

Antike Ausgrabungen und Tempelanlagen am Mittelmeer sind eher ein Urlaubsprogramm für den frühen Herbst – und jetzt finden Sie noch attraktive Frühbucher Angebote für Didyma und die Westtürkei. Lesen Sie hier, welche Kultur-Highlight Sie nicht verpassen sollten.

Eine Tagesreise von Bodrum entfernt liegen drei beeindruckende antike Kulturstätten Priene, Milet und Didyma. Milet war in der Antike ein bedeutendes kulturelles und wissenschaftliches Zentrum. Hier wirkten der Mathematiker Thales und der Architekt Hippodamos. Doch dann wurde Miles von den Persern zerstört, heute können nur noch die Ruinen besichtigt werden. Diese Reste sind imposant: Das Theater auf dem Theaterberg, die Therme und Reste des Hafens sind heute archäologische Stätten ersten Ranges.

Auch in Priene steht heute keine Stadt mehr. In der Antike wurden hier ein Athena-Tempel und ein Theater erbaut, dessen Ruinen heute Touristen anziehen. Das besondere im Theater von Priene: fünf Ehrensessel aus Marmor, die den Honoratioren der Stadt einen Platz in der ersten Reihe sicherten.

Der Höhepunkt der Kulturreise in den Westen der Türkei ist für Liebhaber der Antike ohne Zweifel Didyma. Hier stand keine Stadt, sondern ein Apollon-Tempel mit kolossalen Ausmaßen. Hierher kamen Honorationen, Familien, Militärführer und Geschäftsleute aus der gesamten griechischen Welt, um sich vom Orakel weissagen zu lassen – in seiner Bedeutung stand es allein dem Orakel von Delphi nach. Eine heilige Straße verband Didyma mit der antiken Stadt Miles. Heute stehen zwei der ehemals 120 Tempelsäulen, und diese beiden sowie die Reste der übrigen Marmorsäulen lassen erahnen, wie riesig die Anlage in der Antike war.

Von Bodrum aus erreichen Sie Didyma in zwei Autostunden. Bodrum selbst ist ebenfalls einen Aufenthalt wert. Die Hafenstadt am Ägäischen Meer wird das türkische St. Tropez genannt – so sehr verlocken das azurblaue Meer und breite Strandpromenaden mit Bougainvillea, Jasmin und Zitrusbäumen zum Flanieren und Genießen. Aber auch Kulturinteressierte kommen hier auf ihre Kosten. Sehenswert sind die Überreste des Mausoleums von Mausolos, eines der sieben Weltwunder der Antike und die Kreuzritterburg St. Peter.

Fotoquelle: Fotolia, 13861011, Karsten Thiele

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