Paketdienste im Vergleich – Wo die Weihnachtspost am günstigsten ist

Alle Jahre wieder … kommen die Pakete und Päckchen nicht nur auf den Gabentisch, sondern auch per Post zu Verwandten und Bekannten. Ob nun in eine andere Stadt oder ins Ausland: Wichtig ist, dass das Präsent rechtzeitig ankommt – und das möglichst günstig. Eine von n-tv in Auftrag gegebene Studie des Deutschen Instituts für Servicequalität hat sich nun daran gemacht, fünf Paketdienste in Bezug auf Preis und Leistung einmal näher zu durchleuchten.

DHL und DPD vorn mit dabei

Beim Vergleich der fünf Dienste konnte DHL voll und ganz überzeugen: Im Vergleich zum jeweils teuersten Anbieter sparte man im Schnitt 31,92 Euro. Die Webseite war in interaktiver Hinsicht sehr gut zu handeln und auch recht informativ. Weiter Pluspunkte waren ein überdurchschnittlich schneller Versand und gute Kundenkommunikation via E-Mail. Auch die vielen Annahmestellen machten sich bei den Testern positiv bemerkbar. Der DPD bekam im Test ebenfalls eine gute Note: Wer sein Paket selbst abgibt, spart gegenüber dem teuersten Anbieter sage und schreibe 82,9 Prozent. Bei der Freundlichkeit der Mitarbeiter und dem Internetportal konnte der DPD ebenfalls punkten.

Ebenfalls günstig: GLS

Der Versender GLS überzeugte die Tester durch einen schonenden Umgang mit den Paketen und dem freundlichen Zusteller. Auch bei der Dauer des Versands lag das Unternehmen noch im grünen Bereich: Es war 1,9 Tage schneller als der Branchendurchschnitt. Teuer war GLS deshalb nicht: der Dienst war durchschnittlich um 6,87 Euro günstiger als die Konkurrenz. Ähnlich günstig ist der Versender Hermes, der auch mit seinem Kundenkontakt per Telefon und E-Mail überzeugen konnte. Einziges Manko bei ihm war, dass besonders schwere Pakete nicht selbst abgegeben werden konnten – hier war nur die Abholung durch den Hermes-Boten möglich.
Schlusslicht des Tests war übrigens UPS. Der Grund hierfür war, dass der Dienst sowohl bei der Selbstabgabe als auch bei der Abholung von allen getesteten Diensten am teuersten war – er nahm oftmals doppelt so viel wie die Konkurrenz. Allerdings: In den Teildisziplinen Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit war der Dienst die Nummer Eins im Test.


Foto: Thinkstock, 82775200, Digital Vision, Siri Stafford

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