Nerdcore aka crackajack: Auferstanden aus Ruinen

Nerdcore ist ein Blog, wie man schon erahnen kann, für Nerds. Um es etwas weiter in Richtung deutscher Sprache zu bewegen, wäre die Zuweisung des Blogs für Außenseiter und Andersartige auch möglich. Das Projekt ist jung und alt zugleich. In Webjahren sprechen wir von einen Senior, in echten Jahren hat René Walter es gerade mal zur Einschulung geschafft. Nerdcore gibt es nicht mehr – und gleichzeitig doch. Was ist passiert?

Die Nerdcore-Pfändung

Weil René Walter eine Mahnung von Euroweb ignorierte, in der es um die Anprangerung als Betreiber von „minderwertigen Seiten“ ging, verlor er nerdcore.de. Es ist nicht unbekannt, dass Euroweb seine Kritiker versucht mit Unterlassungsklagen mundtot zu machen (betroffen waren auch Heise und Spreeblick). Walter ließ es drauf ankommen und ignorierte die Mahnung sowie nachfolgende Unterlassungserklärung. Ein fataler Fehler. Denn weil er bei einer richterlichen Entscheidung die Kosten nicht übernehmen wollte, konnte Euroweb eine Pfändung geltend machen und beschlagnahmte nerdcore.de. René Walter kreierte daraufhin Crackajack.

Mit Links zum Erfolg

Inhaltlich lässt sich das Blog nur schwer definieren. Das Ganze wirkt wie eine Ansammlung an Links zu den verschiedensten Themen. Alles was kulturell in die Web2.0-Generation passt, wird verlinkt und kommentiert. Dabei wird kein Blatt vor den Mund genommen. Das dies nicht immer gut endet, zeigt die Pfändung. Inzwischen verlinkt nerdcore.de auf crackajack.de. Frei unter dem Motto: „This Blog about very cool stuff. Und so.“. Es gibt jede Menge zu entdecken, doch wird keine klare Linie verfolgt. Das Nerdcore damit die Masse trifft, zeigt sein täglicher Besucheransturm von bis zu 20.000 Views.

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