Nagellack: Schick oder schädlich?

Eigentlich pflege ich keine fremden Damen anzusprechen. Doch die Nägel der Verkäuferin in einem meiner Lieblings-Second-Hand-Läden sind stets soooo makellos schön, dass ich neulich meine natürliche Schüchternheit für einen Moment vergaß und die Lady mit den perfekten Krallen einfach mutig ansprach und sie nach ihrem Nail-Designer fragte. Die Antwort machte mich dann doch sprachlos. Sichtlich stolz erklärte die zarte Blondine, die Nägel seien alle echt und sie würde deshalb nicht die Dienste eines professionellen Nagelstudios benötigen. Außerdem würde sie nur Klarlack verwenden und diesen in mehreren Schichten auftragen. Die meisten Nagellacke würden die Nägel ohnehin nur unnötig weich machen. Gleiches gelte für die meisten Nagellackentferner. Deshalb warte sie einfach, bis die Schichten wie von selbst abfallen bzw. abgepeelt werden können. Dann wird wieder neu lackiert. Fertig ist das Programm für perfekte Nägel.

Was für ein Schlag. Heißt das, dass die ganze Kohle, das ich bislang für Nagelhärter, Spezialnagellacke und den ganzen Chi Chi  ausgegeben habe, schlecht investiert war? Ich konnte es nicht fassen. Zuhause angekommen, habe ich dann im Internet herumgesucht und wurde auch relativ schnell fündig. In der Tat scheint es so zu sein, dass manche Nagellacke gesundheitsschädliche und vermutlich auch nagelschädigende Weichmacher enthalten. Aus genau diesem Grund hatte Öko-Test diverse Anbieter vor einiger Zeit abgewatscht und bestimmte Nagellacke mit "mangelhaft" bzw. "ungenügend" bewertet. Dabei spielte übrigens der Preis keine Rolle. Ein Produkt für 3,45 Euro schnitt laut Test besser ab als ein Premiumprodukt für stolze 21,11 Euro. Fazit: Nagellacke können Probleme lösen – leider auch welche machen.

In einem Portal habe ich die Empfehlung einer Kosmetikerin gelesen. Sie meint, dass immer Nagellack getragen werden kann. Schließlich haben Fingernägel keine Poren, der Nagel würde nicht atmen und werde auch nicht von außen ernährt. Wichtig sei, dem Nagel etwas Platz zu lassen. Das bedeutet: Entweder den Nagelmond frei lassen oder die Seiten nicht ganz bis zur Nagelhaut lackieren. Sollte ich demnächst einmal mit einem Dermatologen sprechen, werde ich ihn fragen, ob das ein guter Rat ist … 

Eine Meinung

  1. Hallo zusammen

    Sicher kann Nagellack auch den Nagel weich machen, jedoch kann man auch dagegen vorgehen, Bsp. OPI der Nagellack Hersteller schlechthin hat auf diesem Gebiet sehr grosse Erfahrung und bietet zum Nagellack auch diverse Nagellack zusatz Produkte um den eigenen Nagel zu schonen und darauf ideal vorzubereiten.

    Wenn also schon jemand einen weichen Nagel hat, so kann man diesen mit dem Soft & Thin Nail Envy ideal auf den Nagellack vorbereiten dieser ist auf http://www.bodyshopping-4you.com erhältlich inklusive aller neuesten und Trendigen OPI Nagellacke.

    Vorbereiten des Nagels, als erstes kommt der Soft & Thin Nail Envy auf den Nagel, dies bildet zum einen eine ideale Vorbereitung (Schutzschicht und Grundierung) der nicht nur den Nagel Härtet sondern auch den Nagellack besser auf dem Nagel hält.

    Es gibt noch weitaus mehrere richtig gute Zusatzprodukte für jegliche Fingernagel Typen.
    Egal ob Brüchig, Weich, schwache, Trockene oder Spröde Fingernägel.

    Eine Vorbehandlung mit den OPI Produkten kann nur Empfohlen werden.

    Eine gute Anlaufstelle mit den aktuellsten Farben ist der Schweizerische Vertrieb http://www.bodyshopping-4you.com

    LG.
    Luxe

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