Mystisch, klangvoll und poetisch: Das Debütalbum von Roxana Walitzki

Mystisch, klangvoll und poetisch: Das Debütalbum von Oxana Walitzki

Wie eine Nymphe, so erscheint Oxana Walitzki in ihren Videos, die sie begleitend zur Neuerscheinung ihres Debütalums „Exquisite Corpse“ veröffentlicht hat.

Eine mystische Grundstimmung zieht sich durch alle sechs klassischen Stücke, die die Mezzosopranistin auf ihrem ersten Album präsentiert, darunter „Dido’s Lament“ von Henry Purcell und „Wandrers Nachtlied“ von Franz Schubert. Grundlage letzteren Songs ist ein bekannter Text von Johann Wolfgang von Goethe. Mit einer zarten Klavierbegleitung arrangiert, erweckt die elfengleiche Stimme von Oxana Walitzki diesen poetischen Text wie auch die anderen Songtexte des Albums zu neuem, faszinierenden Leben.

Auch das Lied der „Mignon“ von Robert Schuman präsentiert die Sängerin auf ihrem Album. Das Stück ist Zeugnis der Italien-Sehnsucht des Komponisten; Schumann machte daraus mit viel dynamischer Abwechslung und melodiöser Kraft eines seiner berühmtesten Lieder. Die Version von Walitzki ist durchaus etwas schrill, wird von der Mezzosopranistin aber gleichzeitig sehr einfühlsam und melodiös-sanft vorgetragen.

„Exquisite Corpse“ erscheint im digitalen Format und wird mit einer limitierten Printausgabe von Fotografien der Sängerin ergänzt. Die beeindruckenden, leicht verstörenden Bilder wurden von der Schwester der Sängerin – Künstlerin Redd Walitzki – aufgenommen; eine schöne Ergänzung, die perfekt zum mysteriösen Stil des Albums passt.

Fazit: Ein Album für Klassikfans, die Abwechslung und Innovation lieben.

Hier, als erster Eindruck, eines ihrer früheren Stücke, „Die ihr schwebet“ von Hugo Wolf.

Artikelbild: youtube.com/watch?v=DGs_j1Grke8

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