Museum von Pont Aven – Die Stadt der Künste in der Bretagne

Das Museum von Pont Aven zählt zu den bekanntesten Ausstellungsorten Frankreichs. In erster Linie werden hier Werke von Künstlern aus der Bretagne gezeigt, aber auch Gemälde, die die Bretagne thematisieren. Das Museum konzentriert sich auf die Zeit zwischen 1860 und 1970, in der sich sowohl französische als auch internationale Künstler in der Stadt Pont Aven ansiedelten. Zu ihnen gehören beispielsweise Émile Bernard oder Paul Gauguin, die weltweit Berühmtheit erlangt haben.

Museum von Pont Aven

Der Ursprung des Museums liegt in der bekannten Künstlerschule von Pont Aven. Hier entwickelte sich der Synthetismus-Stil, eine Gegenbewegung zum Impressionismus, für den die Stadt bekannt geworden ist. Die Künstler lebten und malten zusammen in der Schule von Pont Aven und gaben sich „das Recht alles auszuprobieren“, wie es Gauguin später formulierte.

Neben den etwa eintausend Ausstellungsstücken der Sammlung zeigt das Museum von Pont Aven  gesondert auch kontemporäre Kunst. Mit seiner multimedialen Gestaltung und seinem hohen Qualitätsanspruch trägt das Museum auch die Auszeichnung „Musée de France“.

Es ist in den Sommermonaten durchgehend von 10 bis 19 Uhr geöffnet, im Winter schließt es zur Mittagszeit. Im Januar ist das Museum im Allgemeinen geschlossen, weshalb zu dieser Zeit eine telefonische Rücksprache empfehlenswert ist. Für den Eintritt müssen Besucher 4,50€ einplanen.

Pont Aven – Stadt der Künste in der Bretagne

Neben der Besichtigung des Museums ist auch die Stadt Pont Aven sehenswert, wo man viele Impressionen in einem Fotobuch festhalten kann. Viele Galerien und Künstler sind noch heute hier angesiedelt. Natürlich ist die Bretagne nicht umsonst Anziehungspunkt für so viele Künstler gewesen – auch in der Umgebung von Pont Aven finden sich reichlich Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*