Motorradurlaub in den USA: Die 3 Top-Routen

Motorradurlaub in den USA: Die Top-3-Routen

Route 66, „Easy Rider“, Highway No. 1 – irgendwie hat man das Gefühl, in den USA vieles schon mal gesehen oder befahren zu haben. Da mag das Land noch so riesig sein. Aber im Sattel eines Bikes stellt sich das Ganze dann eben doch anders dar: neu, unbekannt und aufregend. Es spielt tatsächlich keine Rolle, ob Sie eine Strecke schon mal mit dem Pkw oder dem Camper bereist haben: Das Gefühl, eine Strecke mit dem Bike zu entdecken, ist einzigartig und stellt jede andere Art von Road Trip in den Schatten. Wir zeigen die drei schönsten Strecken für den Motorradurlaub in den USA.  

Durch die Black Hills      

Eine Fahrt durch den echten Wilden Westen, durch die Bundesstaaten Wyoming und South Dakota. In Cody (Wyoming) wurde nicht nur der berühmte Maler Jackson Pollock geboren, sondern auch die Westernlegende Buffalo Bill. Der gründete anno 1896 den Ort und benannte ihn nach seinem Geburtsnamen – William Frederick Cody. Überhaupt sind wir hier in einer geschichtsträchtigen Umgebung: Nicht weit von Cody entfernt verlor Oberstleutnant George Custer die berühmte Schlacht am Little Big Horn gegen die Krieger der Indianerführer Sitting Bull und Crazy Horse. Crazy Horse wird derzeit ein Memorial errichtet – ironischerweise im Custer County, South Dakota, inmitten der herrlichen Black-Hills-Gebirgskette. Weitere Highlights dieser Tour sind der atemberaubende Yellowstone National Park mit seinen Geysiren Old Faithful und Steamboat, das Mount Rushmore Memorial, das vier bedeutenden US-Präsidenten ein überlebensgroßes Denkmal setzt und natürlich der Ort Sturgis. Hier findet mit der Sturgis Motorcycle Rallye alljährlich im August das größte Biker-Treffen der Welt statt!

Auf dem Highway 1

Die California State Route 1, auch Highway 1 genannt, verläuft von Norden nach Süden entlang der kalifornischen Pazifikküste. Damit ist eigentlich schon alles gesagt: Schöner wird’s nimmer! Die meisten Besucher befahren den Abschnitt zwischen den beiden Metropolen San Francisco und Los Angeles, wobei besonders die etwa 100 Kilometer zwischen Monterey und San Simeon entlang des Küstenabschnitts Big Sur das Biker-Herz höher schlagen lassen: Sie führen durch eine Felsen- und Klippenlandschaft, die es so auf der Welt nirgends gibt! Kein Wunder, dass Big Sur auch schon als das „prächtigste Zusammentreffen von Land und Wasser auf der Welt“ beschrieben wurde. In der Nähe von San Simeon liegt Hearst Castle – auch unbedingt einen Besuch wert. Der Zeitungsverleger Randolph Hearst baute dieses extravagante Gebäude in den 1920ern.

Entlang des Mississippi

Von Norden nach Süden verläuft auch unsere dritte Tour für den Motorradurlaub in den USA – aber nicht an der Küste, sondern am Ufer des Mississippi; dem „Ol‘ Man River“, der sich über eine Länge von fast 4.000 Kilometern von Minnesota in den Golf von Mexiko wälzt. Der Weg führt durch den Mittleren Westen der USA, das sogenannte „Heartland“. Auf der Route liegen eine ganze Reihe von Orten, die einen Abstecher wert sind: In Hannibal (Missouri) wurde mit Mark Twain einer der größten US-Schriftsteller aller Zeiten geboren. St. Louis (Missouri) mit seinem imposanten, 192 Meter hohen Bogen Gateway Arch weist den Weg in den Westen. In Memphis (Tennessee) finden sich neben Graceland, der ehemaligen Villa von Elvis Presley, auch die Studios von Sun Records, wo einst der Rock’n’Roll geboren wurde. Musikfreunde sollten unbedingt auch Clarksdale (Mississippi) anfahren, Heimat des Blues.

Eine solche Motorradreise durch die USA lässt sich übrigens bequem von zu Hause aus buchen – etwa auf cu-rider.com. Der Versicherungsschutz ist dann gleich dabei.
 
Bildquelle: Thinkstock, 82635988, iStock, moodboard

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