Nun ein wenig schmunzeln musste man schon, wenn „Toni“ einen billig erworbenen Fernseher gleich am Telefon weiter verhökerte, den Bediensteten hinterher schmachtete oder einfach nur so aussah, wie man sich einen Klischee-Italiener vorstellt – mit Goldkette, trendigem Handy und gegelten Haaren.
Nun gut, ein wenig übertrieben ist es schon, aber das die italienischen Zeitungen "Corriere della Sera" und "La Repubblica" gleich mit dem Begriff „rassistisch“ hantieren, dürfte wohl in die gleiche Kategorie fallen. Und wenn man sich die Ausmaße des Schiedsrichterskandales zu Gemüte führt, wo es dem italienischen Verband nicht gelungen, die wirklichen Schuldigen hart zu betrafen, dann dürften Aussagen von „Toni“ wie "Die Deutsche kaufe Lappetoppe, die Italiener kaufe Schiedsrichter" schon als Kritik aufgefasst werden. Zwar wolle man bei Media-Markt nicht die gesamte Kampagne stoppen, geht aber den Kompromiss ein, dass man den Spot mit dem „gekauften Schiedsrichter“ aus dem Programm nehme.
Mal ehrlich liebe Italiener, mit solchen Vorstößen macht sich noch mehr lächerlich – den deutschen Fußball-Fan wird´s freuen.
