Magnetische Hirnschmalzschaufel

Doch in ersten Linie können die Magnetfelder gegen neurologische Störungen eingesetzt werden. Politikern, Gläubigen und Katja Kessler wird daher geraten sich aus Selbstschutzgründen von ihnen fernzuhalten. Neben diesen tollen Sachen soll die Technik der Magnetfelder, die beim Schieneneinsatz noch Mängel aufwies, auch gegen Tinnitus, Ohrgeräusche und sonstige Gehörschädigungen Erfolge erzielt haben. Inzwischen wird zum Zwecke des Allgemeinwohls überlegt, das Gelände des Musikantenstadls weiträumig mit Magneten abzuschirmen.

Das US-Militär hat sich auch für die neue Erfindung interessiert. Sie wollen mit der Möglichkeit die geistigen Fähigkeiten zu verbessern, flächendeckend die Intelligenz ihrer Soldaten anheben. Vielleicht sogar bis zum Niveau eines Viertklässler. Allerdings ist das unter den Generälen sehr umstritten, schließlich sei es nicht sinnvoll, dass die Soldaten klüger sind als ihre Führung. Nicht ganz problemlos verlief auch die Kontaktaufnahme mit der Forschungseinrichtung. Als erstes schicken sie eine Kriegserklärung. Und erst einen Tag später das richtige Formular, samt Entschuldigung für die Kriegserklärung mit der Begründung „Macht der Gewohnheit".

Es gibt aber auch Stimmen, die behaupten, dass die Erfindung nicht neu, sondern längst bekannt sei. Schon vor mehr als hundert Jahren machten Forscher Experimente mit Magnetspulen. Allerdings verliefen die Versuche nicht ganz so wie gewollt, die beiden Versuchspersonen erlitten schwere Hirnschädigungen. Der ältere Mann verstarb. Das sechsjährige Kind überlebte trotz nachhaltiger Schädigung und wurde 1896 zurück in seinen Heimatort Braunau geschickt, um rechtzeitig zu seinem Geburtstag am 20. April wieder zuhause zu sein.

Die heute angewendete Technik dagegen ist hochpräzise und effizient. Die von der Magnetspule erzeugte Feldstärke beträgt das mehr als Einhundertfache der Feldstärke wie sie handelübliche Büromagneten aufbringen. Seit Bekanntwerden dieser Umstände kommen die Bürobedarfsfirmen mit der Lieferung des Artikels „Standart-Büro-Magneten, 100 Stück" kaum nach. Und auch wenn die eigentliche Spule die Form eines Schmetterlings hat, haben sich Schmetterlings-Sammler zu früh gefreut, denn sich echte Schmetterlinge auf den Kopf zu stecken ist zwar überaus lustig, führt aber zu keiner Intelligenzsteigerung.

Bezüglich Magnetfeldern wurden in Deutschland bereits an drei verschiedenen Universitäten Studien durchgeführt. Der Standtort Deutschland ist dabei so attraktiv, da die Anzahl an Probanden hier eine ungewöhnliche Höhe aufweist. Grund dafür ist, dass HartzIV-Empfänger dazu beordert worden sind, nach ihrem Ernteeinsatz und noch vor der Schicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, sich als Testperson für gefährliche Experimente zur Verfügung zu stellen. Arbeitslosigkeit lässt sich schließlich durch die Beseitigung der Verursacher reduzieren, anstatt nur durch Lösung des Problems.

11 Meinungen

  1. Schön, dass die beiden Kirchen noch mehr zu bieten haben, als nur zwei Freunde über Jahre hinweg untereinander mit Krach zu versorgen. Liest sich so im Zusammenhang. Auch musste ich sofort, als mir die Wichtigkeit dieses langen Streitfalles ins Bewusstsein drang, an einen bekannten Spruch des Kabarettisten Bodo Bach denken, der da so passend lautet: „Guten Tag, ich hätte gerne mal ein Problem…..“ Es gibt doch sowohl im Grossmünster die berühmten Giacometti-Fenster zu bewundern, als auch im Fraunmünster zwei der Giacometti-Fenster zu bestaunen. Zusätzlich hat das Fraunmünster auch noch große Chagall-Fenster und eine Rosette, welche, wie empfohlen wird, „best in morning light“ wirken. Und diese etwas zurückgenommenere Darstellungsfülle oder einheitlichere Farbgebung Chagalls, (der übrigens gerade in seinem hohen Alter noch einmal eine neue Herausforderung und die veränderbare Entwicklung seiner Schaffenskraft begrüßte), im Vergleich zu einer gemischteren Buntheit oder dichteren Fülle der künstlerischen Stilgebung Giacomettis, ist ja wohl keine Sache, über die zwingend eine Meinungseinigkeit einkehren müsste!! Jeder Künstler hat zweifellos seine eigene besondere Art, die man gänzlich unabhängig voneinander würdigen kann. Sie streiten da also seit Jahren vergleichend zwischen Äpfeln und Birnen herum. Man müsste doch, sofern man etwas Toleranzfähigkeit walten ließe, erfassen können, dass ein jedes einzelne Ding auf der Welt für sich genommen schön und gut sein kann, ohne dass ein anderes dafür gleich als weniger schön oder schlechter abgewertet werden müsste. Und man müsste auch erkennen, dass eine andere Meinung als gleichberechtigte Einheit neben der eigenen stehen gelassen werden kann, ohne deren Wert schmälern zu wollen.Na, aber dann streiten Sie sich halt wegen der Fenster immer munter weiter in aller Freundschaft, wenn es so viel Spaß macht, und bitte versäumen Sie nicht, uns Leser daran teilhaben zu lassen, wie die spannende Geschichte ausgegangen ist. In ein paar Jahren dann…. Danke.

  2. Sie haben recht. Das blaue Schöpfungsfenster von Chagall ist wirklich Klasse. Bei den anderen Fenstern ist er aber unter seinen Möglichkeiten geblieben. Das Feuer der Giacomettifenster trifft mich dagegen ins Herz. Was den „Streit“ anbelangt – den würde ich lieber als kleines Hobby zweier völlig verschiedener Menschen beschreiben, die einander helfen, das sehen zu lernen.Eine gute Zeit wünschtF.C.

  3. Hallo Herr Heuer,
    vielen Dank für eine interessante Perspektive auf das Thema Rollator. Dass der Gehstock aus dem Alltag verschwunden ist, kann ich noch nicht feststellen, aber Sie haben vollkommen Recht, dass die Verwendung von Rollatoren stark zunimmnt. Ihrem Satz „aber für mich bedeutet jeder Tag ohne ihn einen Hauch von Selbstständigkeit“ kann ich nur zustimmen. Allerdings bietet vielen gehbehinderten (nicht notwendigerweise nur älteren Menschen) der Rollator genau diese Freiheit, die sie ohen die Gehhilfe nicht mehr erlangen können. Wer aufgrund einer körperlichen Behinderung nicht mehr mobil ist, dem gibt der Rollator neue Bewegungsfreiheit und ein Stück Lebensqualität zurück.

  4. Da gerade mein Schwiegervater in der Situation ist ohne Rollator wirklich nicht mehr weit gehen zu können, muss ich sagen, dass ein Rollator doch eine nicht unerheblich wichtige Gehhilfe ist. Irgendwie klingt der Artikel danach als ob “bedauert” wird, dass er Rollator den (guten alten) Gehstock “ablöst”, aber nach meiner Erfahrung ist auch im Strassenbild zu sehen, dass er doch von Leuten benutzt wird die ohne ihn tasächlich nicht mehr in der Lage wären diverse Besorgungen zu erledigen.
    Daher halte ich den Rollator wirklich für ein Stück neue Freiheit.

  5. Da gerade mein Schwiegervater in der Situation ist ohne Rollator wirklich nicht mehr weit gehen zu können, muss ich sagen, dass ein Rollator doch eine nicht unerheblich wichtige Gehhilfe ist. Irgendwie klingt der Artikel danach als ob „bedauert“ wird, dass er Rollator den (guten alten) Gehstock „ablöst“, aber nach meiner Erfahrung ist auch im Strassenbild zu sehen, dass er doch von Leuten benutzt wird die ohne ihn tasächlich nicht mehr in der Lage wären diverse Besorgungen zu erledigen.
    Daher halte ich den Rollator wirklich für ein Stück neue Freiheit.

  6. Rollator ist für viele Senioren ein Graus. Jedoch ist meine Schwiegermutter sehr froh um das gute Stück. Sie kann damit wieder Stadtbummerl machen und wenn der Enkel dann noch aufsteigt kommt niemand auf den Gedanken das der Rollator etwas Schlechtes wäre.

  7. Hallo Herr Heuer,
    ich gehöre zu denen, die oft Kommentare ernten wie „die hat den Rollator aber auch nicht nötig“. Ich bin 42, gehe ziemlich zügig – und wäre ohne den Rollator aufgeschmissen.
    Nach einem Unfall vor drei Jahren ging ich 14 Monate an Krücken und hatte wahnsinnige Schmerzen. Ich konnte nur ein paar Meter gehen und musste mich dann wieder hinsetzen. Ich ging kaum noch aus dem Haus und gewöhnte mir an, nur noch die nötigsten Schritte zu gehen, weswegen mein Knie versteifte und die Schmerzen immer größer wurden.
    Seitdem ich einen Rollator habe, traue ich mich wieder aus dem Haus, denn wenn ich Schmerzten habe, habe ich immer eine Sitzgelegenheit bei mir, auf der ich ausruhen kann.
    Er eignet sich wunderbar als Trainingsgerät, um wieder gehen zu lernen. Auch für Jüngere! Ein Rollator ist also nicht nur mit Älterwerden verbunden!
    Ihr Kommentar „ein wenig Bewegung hast noch niemandem geschadet“ stimmt vollkommen! Nur manchmal ist die Bewegung erst mit einem Rollator möglich.

  8. Hallo Herr Heuer,

    ich gehe nun seid gut einem Jahr an einem Rollator und bin echt froh darüber, vorher bin ich eine Weile an zwei Gehhilfen gegangen und hatte starke Rückenschmerzen und immer geschwollene Hände. Also habe ich es zweimal überlegt ob ich wirklich raus muß oder ob mir jemand anders den Einkauf abnehmen kann, meißtens war es mein Ehemann der es nach Feierabend noch tat.

    Am Anfang hatte ich erst Schwierigkeiten, bin an jeder Unebenheit auf dem Boden hängen geblieben und von dem Theater in Bus und Straßenbahn möchte ich garnicht rst reden.

    Ich bin 53 Jahre alt und darf wegen eines zu dünnen Knochen am linken Bein nicht hinfallen. Da ich 192 cm groß bin und 125 kg wiege wurde der Rollator extra für mich angefertigt.

    Im Straßenbild hier in meiner Stadt sehe ich seiddem ich selber an einem Rollator gehe viele Menschen die ebenfalls einen haben. Bei den meißten bin ich allerdings der Meinung, dass sie nicht vom Arzt verschrieben wurden sondern selbst sich zugelegt haben oder eben die Kinder es gut meinten und der Mutter oder dem Vater einen geschenkt haben. Diese sind dann falsch eingestellt und man sieht viele falsch an den Geräten laufen.

    Wie gesagt ich bin froh ihn zu haben, bin endlich wieder Mobil komme fasst überall hin, er geht auch gut in den Kofferaum von unserem Auto, so dass ich ihn wirklich überall mit hinnehmen kann. Ich gehe zwar recht zügig an dem Rollator muß aber trotzem sehr auf den Straßenbelag aufpassen, man will kan nicht Kopfüber fallen und aus Bus und Straßenbahn gehe ich immer Rückwärts raus, damit ich keinen Salto nach vorne mache.

    Ich war richtig froh, Ihre Seite zu finden und auch mal über Rollatoren einen Beitrag zu lesen.

    Gruß

    Gaby

  9. Es gibt eben Menschen die benötige es nicht und manche wiederum benötigen es. Aus meiner Erfahrung, sind sicherliche viele und besonders ältere Menschens sehr froh das es die Rollatore gibt.

  10. Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass viele den Rollator eher scheuen, obwohl er doch in den meisten Fällen eine große Erleichterung ist. Es sind doch meist die Verwandten, die auf einen Rollator drängen. Und das ist meiner Meinung nach auch gut so. Denn selbst gesteht man sich nicht gerne ein, dass man eine Gehhilfe benötigt.

  11. Ich finde Rollatoren an für sich eine tolle Sache für Senioren, denn sie erhöhen die Sicherheit enorm, ausserdem können sich Senioren meisten auch auf den Rollator etwas setzen und ausruhen. Ausserdem müssen sie sich ja immer noch bewegen, darum hält das ja auch an für sich fit.

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