Magische Technik auf dem Planeten der Affen

family: Arial“>Der Erfinder ist Robert Honeck. Ein Freund seit vielen Jahren. Er kommt aus der Theatertechnik. War lange in der technischen Direktion der Salzburger Festspiele. Hat wunderbare Bühneninszenierungen realisiert, die bis zur Metropolitan Opera nach New York wanderten. Schließlich machte er sich selbständig, weil ihn mehr und mehr Marken baten, ihnen bei ihrer Inszenierung zu helfen, auf Messen und Events. Was ich an Robert so schätze: Er ist ein herrlich Verrückter, mit dem ich nächtelang über aberwitzige Ideen und Projekte sprechen kann. Und dann setzt er sich am nächsten Tag hin, zeichnet einen Plan und realisiert Dinge, die gerade noch unmöglich schienen. family: Arial“>

Und nun das: Man steht vor einem großen Screen, und nur mit Handbewegungen navigiert man durch eine 3D-Oberfläche. Startet Videos, winkt sich durch Präsentationen, bewegt 3D-Modelle, zoomt mit externen IP-Kameras, zappt durch parallel laufende Fernsehkanäle, wirft zusätzliche Scheinwerfer an, Motoren, Eventtechnik. Ohne Datenhandschuh – denn eine stereoskopische Trackingkamera setzt Gesten in Befehle und Klicks um.

Ich war von Anfang an fasziniert. Half Robert bei der Markenentwicklung, bei der Kommunikation, im Marketing. Schaffte eine Kooperation mit Sun Microsystems – dem Computer-Heavyweight aus dem Silicon Valley mit 38.000 Mitarbeitern weltweit. Sun lud uns ein, als Partner das System auf der CeBit vorzuführen – was wir mit großem Erfolg taten. Kamen in die Tagesschau – und im Live-CeBit-Journal von 3Sat und ZDF startete die Moderatorin über GoMonkey die nächste Zuspielung. Check it out: www.GoMonkey.at

Dann folgte von Sun die Einladung nach San Francisco. Zur JavaOne. Auf dieser Softwarekonferenz mit 18.000 (!) Teilnehmern gibt es den Pavillion, eine Messehalle in der die heißesten Java-Anwendungen gezeigt werden. Und GoMonkey verwendet nicht nur diese Programmiersprache, es läuft auf Sun-Workstations, auf dem Betriebssystem Solaris und der 3D-Benutzeroberfläche Lookingglass. Eine Woche war ich nun mit Diederick Kaag, dem holländischen Programmierer vor Ort und demonstrierte, was das Monkey so alles draufhat. Viele konnten es nicht glauben, mussten es selbst probieren. Ja, das ist kein Trick, es funktioniert. It´s magic. Und es ist ein IT´s magic – ein kleines Wunder der Informationstechnologie. Erste Kunden wie Adidas oder Skidata sind begeistert und bekommen abgefahrene Content-Präsentationen. Denn das Spannende dieses Systems: Man wird als Benützer nicht gezwungen, einen bestimmten Inhalt zu sehen, sondern navigiert nach eigenen Interessen mit wenigen Gesten dorthin, wo es spannend ist: Das mögen für den einen die Produkte sein, für den anderen die Athleten, die Geschichte des Unternehmens oder die Corporate Responsibility bzgl. der Fertigung in Asien.

Auch das Feedback in den USA war genial – sogar in den ABC News wurde GoMonkey gezeigt. Hey, es macht Spaß, bei einem kleinen Wunder mitzuarbeiten! Bin gespannt, welche Sprünge das Monkey noch macht, und wir mit ihm – im dichten digitalen Dschungel dieses Affen-Planeten 😉

Fotos: CS

2 Meinungen

  1. Faszinierende Vorstellung diese Technologie mit echter Holografie zu kombinieren, die Minority Report Assoziation hatte ich auch schon:März 10, 2006 Jetzt gibt es was auf die Augen – 3D-Projektionen sind erstmals bei Tageslicht ohne Spezialbrille möglich [Weiter…….]

  2. Faszinierende Vorstellung diese Technologie mit echter Holografie zu kombinieren, die Minority Report Assoziation hatte ich auch schon:März 10, 2006 Jetzt gibt es was auf die Augen – 3D-Projektionen sind erstmals bei Tageslicht ohne Spezialbrille möglich [Weiter…….]

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